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Basketball: Bucknor kehrt nach Trier zurück - Samstag Heimspiel gegen Crailsheim

Basketball: Bucknor kehrt nach Trier zurück - Samstag Heimspiel gegen Crailsheim

Da kommt ganz schön was zu auf die Römerstrom Gladiators Trier: Am Samstag gastiert Bundesligaabsteiger Crailsheim Merlins (19 Uhr/Arena Trier) in Trier. Vor dem Spiel gibt's gute Nachrichten vom Kapitän und von einem Publikumsliebling aus früheren TBB-Zeiten.

Was nimmt diese turbulente Woche für die Römerstrom Gladiators Trier doch noch für ein furioses Ende? Erst verlängert Kapitän Simon Schmitz seinen Vertrag an der Mosel am Donnerstag vorzeitig bis 2019 und bringt damit nach der fiesen 51:91-Klatsche in Heidelberg am vergangenen Sonntag und dem Rauswurf von Power Forward Ryan Nicholas am Dienstag wieder ein Stück mehr Ruhe ins Club-Umfeld.

"Ich bin froh, dass sich Simon dazu entschieden hat, weiter für uns zu spielen", betont Geschäftsführer Achim Schmitz. "Er ist die entscheidende Figur im Team, eine echte Identifikationsfigur, seine Verlängerung ist ein tolles Zeichen für den Basketballstandort Trier."

Und dann folgt am späten Freitagabend der zweite Höhepunkt dieser Gladiators-Woche: Jermaine Bucknor kehrt zurück nach Trier. Der 33-Jährige hat einen Vertrag bis Saisonende bei den Gladiators unterschrieben. Der frühere TBB-Publikumsliebling spielte zuletzt in Argentinien. Jetzt ist er zurück an der Mosel und soll mithelfen, seinen Herzensclub in die Playoffs zu führen. "Ich freue mich unglaublich, wieder nach Trier zurück zu kommen. Mit den Fans dort verbinde ich viele tolle Erinnerungen. Ich hoffe, dass ich meinen Teil zum Erreichen der Playoffs beitragen kann", sagt Bucknor in einer ersten Stellungnahme.
Beim Heimspiel am Samstagabend gegen die Crailsheim Merlins (19 Uhr/Arena Trier) wird der Kanadier allerdings noch nicht im Kader stehen. Selbstbewusste Crailsheimer

Jermaine Bucknor (rechts) feiert seinen 3-Punkte-Wurf mit Mathis Mönninghoff. Foto: Sebastian Schwarz

Die Crailsheim Merlins reisen mit jeder Menge Selbstbewusstsein an die Mosel. Sechs Siege in Serie haben die Schwaben zuletzt eingefahren, darunter ein beachtlicher 107:99-Auswärtssieg bei Tabellenführer Mitteldeutscher BC. "Sie sind aktuell das stärkste Team der Liga, besitzen eine enorme individuelle Qualität", betont Gladiators-Trainer Marco van den Berg.

Für sein Team gehe es aber nach dem Heidelberg-Debakel zunächst einmal darum, auf sich zu schauen und eine kämpferische Reaktion zu zeigen. "Wir müssen eine Leistung bringen, bei der wir nach dem Spiel sagen können: 'Wir haben alles gegeben'". Ob das dann am Ende zum Sieg reichen werde, müsse man sehen. "Klar ist aber, dass wir Crailsheim nicht aus der Halle spielen werden, dafür sind sie zu stark, aber wenn wir es bis zum Ende knapp halten können, haben wir eine Chance".

Während Jack Eggleston nach seinem Mittelfußbruch weiterhin ausfällt, und auch die Nachwuchsspieler Sasa Milosevic (Kreuzbandriss) sowie Thomas Henkel (Knieverletzung) fehlen werden, kehren Sebastian Herrera und Nils Maisel zurück in den Kader. Beide hatten in Heidelberg wegen Abiturklausuren gefehlt.
Spielbeginn gegen die Crailsheim Merlins ist um 19 Uhr. Die Arena Trier öffnet ihre Türen um 17.30 Uhr.