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Nach Pleite im Vorjahr: Ringer wollen WM-Medaille

Nach Pleite im Vorjahr: Ringer wollen WM-Medaille

Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft im Vorjahr streben die deutschen Ringer bei der WM in Moskau endlich wieder einen Podestplatz an.

Im imposanten „Olimpiskiy Sportpalast“, wo mehr als 10 000 Zuschauer Platz finden, gehen zuerst die Griechisch-Römischen Starter auf die Matte, ehe die Frauen und die Freistiler an der Reihe sind.

Für Optimismus in der deutschen Mannschaft sorgten die drei Bronze-Medaillen bei der EM im April in Baku durch Marcel Ewald (55 kg/Freistil), Alexandra Engelhardt (51 kg) und Jan Fischer (84 kg/Griechisch-Römisch). „Aber auch die zahlreichen Medaillen bei den Junioren stimmen uns optimistisch, mit einigen Athleten bald wieder in die Weltspitze vorstoßen zu können“, meinte der Präsident des Deutschen Ringer-Bundes (DRB), Manfred Werner, vor Beginn der Titelkämpfe.

„Wir haben hart trainiert, waren zuletzt in China und haben uns anschließend in Lehrgängen weiter auf die WM vorbereitet“, betonte Klassiker-Bundestrainer Maik Bullmann. Die Frauen und Freistilspezialisten stimmten sich mit Trainings-Aufenthalten in Madrid und Pitesti/Rumänien auf die WM ein.