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Anderer Tisch, anderes Land

Trier/ALtrich/GEROLSTEIN. Warum zwei Trierer Clubs in unterschiedlichen Bundesländern spielen. Andreas Feichtner

Trier/ALtrich/GEROLSTEIN Kicker-Tische gibt's auch in der Region reichlich. In Gaststätten sind die eher rustikalen Saarland-Kicker weit verbreitet - nach seinem ursprünglichen Entwickler auch "Hansberg-Kicker" genannt. Das Saarland ist seit Jahrzehnten auch eine Hochburg des Kickerns. Der älteste Trierer Tischfußball-Verein, der 1969 gegründete TFC Trier, hat sich auf den Saarland-Kicker spezialisiert. Der in Trier-Euren beheimatete TFC nimmt seit 2011 aus diesem Grund auch am saarländischen Ligenbetrieb teil.
In der rheinland-pfälzischen Landesliga - und an anderen Tischen - spielen die erste Mannschaft der MJC Trier, die Chancen hat, über eine Relegationsrunde in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Ebenfalls in der Landesliga vertreten ist der Altricher Soccer Club, der am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt perfekt gemacht hat. Der Club wurde 2005 in Altrich (Kreis Bernkastel-Wittlich) gegründet, mangels Spielstätte vor Ort kooperieren die Altricher aber mit Gerolstein, wo es ebenfalls eine vitale Kicker-Szene gibt. Auch in den beiden weiteren rheinland-pfälzischen Ligen sind Trierer Teams vertreten. Die zweite MJC-Mannschaft spielt in der Verbandsliga, die dritte Mannschaft der Trierer in der neu gegründeten Bezirksliga. Die Trie rerin Sara Rezmann ist amtierende Rheinland-Pfalz-Meisterin.