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Aussprache mit sehr positiver Wirkung

Aussprache mit sehr positiver Wirkung

Kreisliga A: Der SV Monzelfeld verabschiedet sich als Mannschaft der Stunde in die Winterpause.

Monzelfeld (L.S.) Mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen und hat sich der SV Monzelfeld vorerst aus dem engeren Abstiegskampf in der A-Klasse verabschiedet - auch, wenn die Gefahr noch längst nicht gebannt ist.
Vor exakt zwei Jahren war die Lage schonmal alles andere als glänzend. Mit neun Punkten bewegte sich das damals noch von Marcel Lorenz gecoachte Team am Rande der Abstiegszone und stieg am Ende auch ab. In dieser Aufstiegssaison hatte der SVM anfangs ähnliche Probleme. Trotz nur knapper Niederlagen sank das Selbstvertrauen. Ein Abstiegsplatz sorgte für Unmut und Selbstzweifel.
Doch seit Wochen nun ist das Team von Aufstiegstrainer Markus Stein erfolgreich unterwegs. Die Erfolgsserie sorgt für eine gewisse Euphorie und ist eine Bestätigung der kontinuierlich guten Arbeit. "Der 4:2-Sieg Ende Oktober gegen Thalfang war enorm wichtig. Wir haben gut verteidigt und endlich mal zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht", erinnert sich Stein an die Anfänge der bald beginnenden Positivserie. Nur gegen Tabellenführer Niederemmel setzte es danach noch eine 0:2-Niederlage.
"Wir haben in den letzten Wochen 15 Punkte geholt. Das ist das Ergebnis der Aussprache vom Oktober, wo wir alles auf den Tisch legten, was den Schuh drücken ließ. Die Mannschaft hat sich eingeschworen und wusste fortan, an welchen Stellschrauben sie zu drehen hatte. Dass es so gut laufen würde, hätte aber natürlich niemand gedacht."
Die Rückkehr der Verletzten ermöglichte eine kontinuierliche Startaufstellung und ein Arbeiten im Training, das viele taktische Varianten im Spiel erlaubte. "Das half ungemein uns einzuspielen. Die Abläufe wurden immer besser", sagt der Coach, der sich und seine Mannschaft noch längst nicht außer Gefahr sieht:: "Es ist ein erster Schritt gewesen. Wichtig war zu sehen, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können. Wir haben auch gegen Niederemmel erst spät die beiden Gegentore bekommen und mit Salmrohr II beim 3:1 auch auf Augenhöhe agiert. Das Selbstbewusstsein ist enorm gestiegen." Stein betont, dass es nicht die Einzelspieler sind, sondern das Kollektiv ist, was die derzeitige Stärke ausmacht. "Wir sind mannschaftlich geschlossen und bringen unsere Leitung immer besser und konstanter auf den Platz. Dennis Korn im Tor ist zu einem überragenden Rückhalt geworden."
Ziel bleibt der Klasserhalt und wenn möglich ein Platz zwischen acht und zehn. Neben dem reaktivierten Athmann Guidoume, der gegen Hetzerath "ein überragendes Spiel gemacht und zwei Tore geschossen hat", so Stein, kehren in der Winterpause mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Bastian Nau, Marius Herrmann und Lucas Barela zurück.