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Umwelt
Verschmutzung der Nims: Das Öl ist weg, aber wo kam’s her?

Die Nims bei Stahl ist wieder sauber. Wo das Öl herkam, bleibt aber unklar.
Die Nims bei Stahl ist wieder sauber. Wo das Öl herkam, bleibt aber unklar. FOTO: Christian Altmayer
Bitburg-Stahl. Es ist noch immer unklar, wo der Ölfilm herkam, der am Dienstagnachmittag die Nims bei Stahl verunreinigt hat (der TV berichtete). Jetzt ermitteln Umweltspezialisten der Kriminalpolizei Wittlich. „Bislang konnten wir keine Einleitung finden“, sagt Kriminalrat Ralf Durbes auf TV-Anfrage. Es werde aber weiter vor Ort gesucht. Von Christian Altmayer
Christian Altmayer

Immerhin wisse man inzwischen, so Durbes, dass es sich bei der Verschmutzung um „eine ölhaltige Subtanz“ gehandelt habe. Ob es nun Diesel, Heizöl oder etwas ganz anderes war - darüber könne erst der Labortest Auskunft geben. Wasserproben wurden von der Polizei entnommen. Jetzt hilft nur abwarten.

Die Nims scheint sich jedenfalls wieder erholt zu haben. Weit und breit sind keine Schlieren mehr zu sehen - davon hat sich unser Reporter ein Bild gemacht. Vor allem für die Tier- und Pflanzenwelt im Gewässer ist das eine gute Nachricht. Denn in entsprechender Menge kann Öl tödlich für Fische und Mikroben sein.

Aber die Ölsperren, die die Rettungskräfte am Dienstagnachmittag verlegt haben, haben offensichtlich geholfen. Dort sei, wie Wehrleiter Manfred Burbach sagt: „Inzwischen einiges angekommen.“ Das Öl müsse nun abgeschöpft, die Sperren erneuert werden.Im Einsatz waren am Dienstag 29 Mitglieder der Wehren aus Bitburg, Masholder, Stahl, Birtlingen, Messerich und Wolsfeld.