Flüchtlingskinder

Kinder, die den Weg bis zu uns haben geschafft, sie sind traumatisiert - am Ende ihrer Kraft. Sie können sicher nicht verstehen, wohin die Wege ihrer Eltern gehen.



Flüchtlingsströme kommen in unser Land,
Eltern halten ihre erschöpften Kinder an der Hand.
Oft sind Grenzen barrikadiert mit Stacheldraht,
hat ihnen das niemand in ihrer Heimat gesagt?!

In überfüllten Booten sind Menschen auf dem Meer,
kentern - niemand hilft, sie hofften so sehr.
Die Flüchtlinge zahlen ihren Mut mit dem Leben,
für sie wird es keine neue Zukunft mehr geben.

Eltern hielten ihre Kinder eng umfangen,
als sie ihren letzten Weg zusammen sind gegangen.
Sie sprachen ganz sicher ein stilles Gebet,
bevor ihr Boot in stürmischer See untergeht.

Von Schleppern werden sie in Lastwagen gepfercht,
dort erst Hoffnung, dann Totenstille herrscht.
Flüchtlinge ersticken - welche Panik, welche Qual,
für Schlepper zählt Geld, alles andere ist ihnen egal.

Flüchtlinge, die Krieg und Tod sind entronnen,
unter Todesangst in unser Land sind gekommen.
Für sie tut Deutschland, was in seinen Kräften steht,
die Zukunft wird zeigen, wie es weitergeht.

Wir leben in einem Wohlstandsland,
70 Jahre kein Krieg, keine Verfolgung stattfand,
Glücklich und frei können wir leben.
Wirklich Verfolgten sollten wir Hoffnung geben.