Ernährungskolumne gibt Tipps für kalte Tage

Kolumne Mahlzeit : Im Herbst darf es auch mal deftig sein

Bei regnerischem Herbstwetter und sinkenden Temperaturen steigt der Appetit auf deftiges Essen. Da macht ein Teller würzig zubereitete Pasta oder ein Kartoffelgericht gleich gute Laune. Saisonale Zutaten wie Kürbis, Rosenkohl, Pilze, Nüsse, Birnen und Äpfel sind die Basis für aromatische Speisen in herbstlichen Farben.

Das kann Kartoffelauflauf mit Lauchgemüse, Tagliatelle mit Birnen in Käsesoße oder Grünkohl-Pasta mit Garnelen sein. Pfifferlinge passen, angebraten mit Speck, oder auch ohne, wunderbar zu Kartoffelpüree oder sind ein leckeres Topping auf einem knackigen Herbstsalat. Herbst- und Wintergemüse hat ordentlich Kraft in sich: Es ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, schließlich braucht der Körper in der dunklen Jahreszeit eine Menge davon. Schutz vor Erkältungen bieten diese Lebensmittel allein jedoch nicht. Für ein stabiles Immunsystem braucht es mehr als eine ausgewogene Ernährung, die dem Körper die notwendigen Nährstoffe liefert. Wichtig ist auch, für Bewegung an der frischen Luft, genügend Schlaf und möglichst wenig Stress zu sorgen.

Die große Vielfalt der heimischen Herbst- und Wintergemüse wie Wirsing, Rote Bete, Pastinake, Schwarzwurzel oder Feldsalat lassen sich beim Bummel über den Wochenmarkt oder in Hofläden entdecken. Wer Saisonales aus der Region einkauft, bekommt Gemüse und Obst möglichst frisch vom Feld auf den Teller. Was nicht weit transportiert werden musste und vor Ort ausreifen konnte, schmeckt besser und hat oft mehr gesunde Inhaltsstoffe.

Übrigens schmeckt auch dem Klima „Genuss à la Saison“ besser als Treibhaus- oder industriell verarbeitete Ware.

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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