Spekulieren erlaubt

Da kann sich Patrick Schnieder drehen und wenden wie er will: Als junger Politiker mit stark überdurchschnittlichen Qualitäten muss er sich damit abfinden, dass über seine Zukunft spekuliert wird. Denn selbstverständlich kann es nicht sein Ziel sein, bis zur Rente als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld zu wirken.

Gleichzeitig schließen große Pläne nicht aus, dass er noch ein paar Jahre die Geschicke der Westeifelkommune leitet; besonders vor dem Hintergrund, dass es ihm bislang souverän gelungen ist, der VG in ihrer haushaltstechnischen Depression wenigstens hin und wieder ein paar Glücksmomente zu vermitteln. Kein Wunder, dass sich die geschätzte Gegnerschaft (zumindest noch) vornehm zurückhält, denn in anderen politischen Lagern weiß man um Schnieders langen Schatten. Allein deshalb verdiente derjenige, der sich aus der Deckung wagte, größte Anerkennung. m.reuter@volksfreund.de