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Domfreihof in Frauenhand

Domfreihof in Frauenhand

„To die hot“, tönt es von der Bühne. Zu heiß, um etwas anderes zu tun als ganz entspannt Jazzmusik zu hören, war es am Samstagnachmittag auch beim neunten Jazzfest am Dom, bei dem vier regionale Bigbands auf dem Trierer Domfreihof für launige Stimmung sorgten.

 Zu heiß um etwas anderes zu tun als ganz entspannt Jazzmusik zu hören, war es am Samstagnachmittag beim neunten Jazzfest am Dom. Foto: Mechthild Schneiders
Zu heiß um etwas anderes zu tun als ganz entspannt Jazzmusik zu hören, war es am Samstagnachmittag beim neunten Jazzfest am Dom. Foto: Mechthild Schneiders Foto: Mechthild Schneiders

(mehi) Jazz rund um die Uhr bietet am Wochenende das neunte Jazzfest am Dom. Bereits am Samstag traten mit der FWG Jazzband (Leitung Bernhard Nink), der „Trierer Swing College Band“, „Saxomania“ und der Rhythm & Blech Bigband vier regionale Big-Bands auf, am Sonntag folgen ab 13 bis 22.30 Uhr sieben weitere. Als Höhepunkt des Samstagabends verbreiteten die sechs swingenden Damen von „Alice im Dixieland“ beste Stimmung unter den mehr als 500 Zuhörern – nicht mitgerechnet die Passanten, die spontan auf ein oder zwei Nummer stehen blieben. Denn dem sympathischen niederländischen Sextett konnte sich keiner entziehen. Die jazzenden Damen zeigten sich als Alleskönnerinnen, beherrschten nicht nur perfekt ihre Instrumente, sie überzeugten auch stimmlich. Polyphonischer Gesang à la Andrew-Sisters wechselte sich ab mit Bläsersätzen, Sologesang mit mitreißenden Instrumentensoli, allen voran die grandiose Ellister van der Molen an Trompete und Flügelhorn. So bunt wie ihre schimmernden Anzüge, so farbig ihre die Musikmischung aus Dixieland, Swing und Bebop, mit der die Sechs ihr Publikum bestens unterhielten. Programm Sonntag: HGT-Jazzband, „Harponie“ (14.15 Uhr), der Bigband des Gymnasiums Konz (15.30 Uhr), „More Than Swing“ (16.45 Uhr), der „Rythm & Swing Bigband“ (19.10 Uhr), „Frame In Green“ (20.15 Uhr) und „Tune up“ (ab 21.20 Uhr).