Alle auf die Bretter!

Vor der Wintersportsaison bieten die organisierten Freunde des Sports, für den es erst frieren oder noch besser schneien muss, einen besonderen Service an: Skier, Snowboards, Skistöcke, Schuhe, Jacken und Helme können verkauft, getauscht oder gekauft werden. Entsprechend groß war der Andrang in der Grundschule Hermeskeil.

Hermeskeil. "Es gibt nicht mehr viele Skibasare in der Region, nur noch einen in Trier und einen in Idar-Oberstein", weiß Frank Wilhelmi vom Skiclub Hermeskeil. Das Angebot seines Clubs, Wintersportausrüstung, seien es Skier, Stöcke, Schuhe oder Helme, gebraucht zu kaufen, zu verkaufen oder zu tauschen, steht seit vielen Jahren.
150 Wintersportfreunde brachten diesmal Ausrüstungen in die Hermeskeiler Grundschule, 250 wollten kaufen. "Das ist eine Super-Sache", findet Eugen Lehnertz aus Föhren. Da lohne sich auch eine weite Anfahrt. Seine neuwertigen Skier wurden ihm quasi aus der Hand gerissen. "Da sind jetzt andere Leute glücklich damit", beschreibt der Wintersportfreund den Grund für sein gutes Gefühl.
Die Zahl der Besucher des Basars hängt auch von der Witterung ab. "Wenn es schon Frost gegeben oder gar geschneit hätte, wären viel mehr Leute gekommen", weiß Wilhelmi aus Erfahrung. Nicht jeder kann sich halt einen Urlaub in schneesicheren 3000 Metern Höhe leisten, wedeln auf den heimischen Pisten wie dem Dollberg oder Erbeskopf aber schon.
"Wir unterstützen mit dieser Aktion auch die Nachhaltigkeit", darauf weist Club-Sprecher Wilhelmi ausdrücklich hin. Wenn die Qualität gut ist, halten Skier & Co. bei entsprechender Pflege viele Jahre lang.
Wie bei der Kleidung wachsen Kinder auch aus Skischuhen schnell heraus. "Die aber müssen gut sitzen, damit keine Unfälle und Verletzungen passieren", verweist der Fachmann auf eine Gefahr, die selbstverständlich besonders auch für Helme gilt.
Nur bei der Skibekleidung ist ein abnehmender Trend festzustellen, denn: "Die Discounter bieten hier billige Ware an."
Vier Skilehrer des Clubs sahen sich die mitgebrachten Angebote genau an, denn nur Qualität soll weiterverwendet werden.
Bei den Alpinskiern gibt es, im Gegensatz zu den Langlaufbrettern, heute nur noch sogenannte Carving-Modelle, was an der Taillierung leicht zu erkennen ist. "Ältere Modelle eignen sich gerade noch für den Gartenzaun", witzelt Wilhelmi. doth
Angebote des Clubs zum Skifahren lernen und zu Clubfahrten stehen im Internet unter der Adresse
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