Arbeitgebern winkt Förderung

Soziales

Zum Artikel "Das Hofgut kann bald doppelt so viele Hähnchen liefern wie zuvor" (TV vom 14. Oktober) über den Bau eines Schlachthauses im Hofgut Serrig, einer Einrichtung der Lebenshilfe:

Das Hofgut Serrig hat ein neues Schlachthaus. Eine Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung erweitert seine Produktionsstätte. Das zeigt, wie leistungsfähig Menschen mit einem Handicap sein können.
In Zeiten des Arbeitskräftemangels eröffnet dies Menschen mit einem Handicap Chancen, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unter besonderen Bedingungen tätig zu werden.
Die damalige rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer hat dafür 2006 die Weichen gestellt und das Programm "Budget für Arbeit" ins Leben gerufen.
Arbeitgeber, die Menschen mit einer Behinderung einstellen, Menschen, die normalerweise in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten könnten, können dauerhaft eine Förderung von 70 Prozent des Bruttoarbeitsentgelts erhalten. Das bedeutet für diese Menschen mehr Inklusion und eine bessere Teilhabe am Leben.
Bernd Gard, Berater für Menschen mit Behinderung bei der Agentur für Arbeit
im Ruhestand, Mannebach