Niemand mag die junge Hexe

Volles Haus in der Turnhalle der Grund- und Realschule Kell am See. Der Grund: Das 6. und 7. Schuljahr führten im Rahmen einer Theater-AG das Kindermusical "Keiner mag Griselda" auf.

Kell am See. Die zur Hälfte abgetrennte Mehrzweckhalle war mit Schülern, Eltern und Verwandten voll besetzt. Schulleiter Bernd Staudt kündigte die Theater-AG der sechsten und siebten Schulklassen der Realschule plus Kell/Zerf an, die sogleich mit einem 13-köpfigen Ensemble auftrat. Einstudiert hatten die Kinder das Musical mit den beiden Lehrerinnen Monika Bonerz und Anne Gehlen, die auch Regie führten.
Textsicher waren sie alle auf jeden Fall. Und es gab einiges an Text in dem Musical über die kleine Hexe. Zum Inhalt: Griselda ist eine zwölfjährige Hexe, die ständig von den anderen Hexen in ihrer Schule ausgelacht, geärgert und gemobbt wird. Leider vergisst sie immer ihre Zaubersprüche und statt der begehrten Hexenwarzen sprießen die ersten Pubertätspickel.
Griselda ist völlig frustriert und futtert deshalb kiloweise Gummibärchen. Die Einzigen, die ihr zuhören, sind ihre beiden Katzen Oswald und Lulu. Da lernt Griselda das pfiffige Mädchen Juli kennen. Juli vermisst ihren zur See gefahrenen Vater und fleht die abweisende Griselda an, ihn herbeizuzaubern.
Die Katzen wähnen bei Griseldas Zauberkünsten Schlimmstes. "Statt ihres Vaters hocken bestimmt gleich zwei Löwen aus dem Urwald da und fressen uns auf." Doch am Ende geht alles gut und der Applaus ist den Mitwirkenden sicher.
Im Anschluss an das Musical hatten die Schüler, die Elternschaft und das Lehrerpersonal mit Kaffee und Kuchen einen Einblick in das Schulleben organisiert.

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