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Kirche: Spenden für Krankenhäuser

Kirche : Spenden für Krankenhäuser

Der aus Nigeria stammende Priester Ohajuobodo Oko verbringt derzeit ein Sabbatjahr in der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil und unterstützt dort das Seelsorge-Team.

Er bittet die Katholiken im Hochwald darum, sich an Spenden für den Aufbau von Gesundheitszentren in seinem Heimatbistum zu beteiligen. Spendenboxen stehen am Sonntag, 22. März, 10.45 Uhr nach der Eucharistiefeier in Gusenburg bereit, die vom Chor Ton in Ton (Leitung Rafael Klar) mitgestaltet wird.

Hintergrund: Das Bistum Awgu im Südosten Nigeria wurde erst im Sommer 2005 ins Leben gerufen. Das Gebiet ist ländlich geprägt, Armut und Landflucht in Richtung der größeren Städte machen den etwa 600 000 Einwohnern das Leben schwer. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Gesundheitsversorgung der ländlichen Bevölkerung. Derzeit gibt es keine allgemeine vom Staat geförderte Krankenversicherung. Auf Inititiative des Bistums wurde eine Krankenversicherungsgesellschaft gegründet, in der jeder Mitglied werden kann.

Obwohl die jährlichen Beiträge umgerechnet 50 bis 100 Euro betragen, können sich nur wenige die Versicherung leisten. Das Bistum hat drei Krankenstationen geerbt, die alle in einem schlechten Zustand sind. Sie werden zurzeit renoviert. Von diesen Krankenstationen aus geht alle paar Wochen ein Team von Ärzten und Krankenpflegern in abgelegene Dörfer, um die Menschen zu versorgen. Dafür nutzen sie den von der Pfarrei Hermeskeil 2018 gespendeten Kleinbus. Das Bistum und auch die Kirche in Nigeria leben ausschließlich von Spenden aus den Gemeinden.

Die Kontonummer lautet: DE71 5856 0103 0005 9409 40;

bei der Volksbank Trier BIC: GENODED1TVB. Verwendungszweck: „Spende Dr. Oko, Nigeria”.