28 neue Botschafter des Forstes - Staatssekretär Thomas Griese überreicht Waldpädagogen ihre Zertifikate

28 neue Botschafter des Forstes - Staatssekretär Thomas Griese überreicht Waldpädagogen ihre Zertifikate

Sie veranstalten Waldferien, unternehmen Fledermausexkursionen und bauen mit Besuchern Waldhütten: Waldpädagogen haben eine breite Aufgabenpalette. Jetzt haben mehr als zwei Dutzend Waldpädagogen ihre Zertifikate bekommen.

Erbeskopf. "Waldpädagogen vermitteln unseren Kindern die Natur im und mit dem Wald. Naturerlebnisse und Entdeckungstouren - im Wald wird der Anspruch der Nachhaltigkeit für junge Menschen ganz einfach erfahrbar." Das hat Forststaatssekretär Thomas Griese gesagt, als er am Hunsrückhaus im Nationalpark Hunsrück-Hochwald 28 neuen Waldpädagogen Zertifikate überreichte. Er betonte, dass sich die Waldpädagogen mit dieser Fortbildung auch zum Nationalparkführer weiterqualifizieren können. Damit bestehe die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Nationalparkamt, Gästegruppen des Nationalparks, Schulklassen, und Jugendgruppen ein besonderes Nationalparkerlebnis zu ermöglichen, warb Griese für die Möglichkeiten waldpädagogischer Weiterbildung in Rheinland-Pfalz.
Ein Beispiel für die Arbeit der zertifizierten Waldpädagogen seien die in den Forstämtern veranstalteten "Waldferien für Kids". Von Fledermausexkursionen über den Bau von Waldhütten bis hin zu Bestimmung von Bäumen, Blütenpflanzen oder Kräutern - den Möglichkeiten des Naturerlebens seien kaum Grenzen gesetzt.
Das Zertifikat Waldpädagogik sei bundesweit anerkannt. Die bundesländerübergreifenden Standards der Qualifizierung wurden 2014 komplett überarbeitet. Träger der berufsergänzenden Fortbildung sind das Umwelt- und das Bildungsministerium.
"Mit Grünen Berufen die Zukunft gewinnen!" ist das Thema der Grünen Woche Rheinland-Pfalz" des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums. Bis Freitag, 16. Oktober, werden Vorzeigebetriebe und Projekte vorgestellt. Im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz richten das Ministerium, die Landwirtschaftskammer, die Landjugend und verschiedene Verbände den Fokus auf die so genannten Grünen Berufe.
Junge Frauen und Männer lernen als Winzer, Hauswirtschafter, Landwirte, Forstwirte, Gärtner, als Fachkräfte Agrarservice, Fischwirte, Milchwirtschaftliche Laboranten, Milchtechnologen, Pferdewirte, Revierjäger, Tierwirte, Brenner oder Pflanzentechnologen den Umgang mit Pflanzen, Tieren, Umwelt und moderner Technik. red

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