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Christoph Braun zum Gewerbegebiet Maring-Noviand

Leserbriefe : Nicht nur Spekulationen

Gewerbegebiet

Zum Leserbrief von  Rainer Weinand im TV vom 3. Juli mit Bezug auf seinen Leserbrief vom 25. Juni schreibt Christoph Braun:   

Die Ausführungen von Herrn Weinand zur enormen Flächenversiegelung mit Beispielen wie Ranzenkopf, Haardtkopf und befestigten Weinbergswegen hätte ich nicht besser formulieren können.

Hier hat er zu 100 Prozent Recht. Daraus folgt, dass viel zu viel und  ohne Nachdenken und Widerspruch der Natur geraubt wird.

Ebenfalls ist zutreffend die Rede von einem interkommunalen Gewerbegebiet, bei dem die Verbandsgemeinde die federführende Instanz ist. Der gebetsmühlenartig vorgebrachte Vorwurf, man dürfe sich wohl nur als Bewohner von Maring-Noviand dazu äußern, ist damit eigentlich widerlegt.

Ich bin Bewohner dieser Verbandsgemeinde!

Meine Argumente beziehen sich auf einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen. Dies betrifft natürlich auch die Gemeinde Zeltingen-Rachtig und alle Flächen in der Verbandsgemeinde.

Hier zeigt sich auch, wie abwegig teilweise die Argumentation ist, wenn Herr Weinand mir unterstellt, ich wünschte mir ein Gewerbegebiet in Zeltingen-Rachtig.

Einem Gutachten über die Wasserverhältnisse im Einzuggebiet des Brauneberges und des Planungsgebietes sehe ich gelassen entgegen, da die Topographie für sich spricht.

Über die Bevölkerungsentwicklung habe ich, anders als dargestellt, nicht spekuliert. Es sind offizielle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Natürlich mit Unsicherheiten. Schaut man sich aber die Alterspyramide an, so ist für die Zukunft kein Wachstum zu erwarten. Es sei denn, bei den wenigen Paaren im gebärfähigen Alter käme es durch Corona zu einem enormen „Babyboom“.

Nein, Herr Weinand, es gibt entgegen Ihrer Auffassung nicht nur Spekulationen, sondern durch amtliche Stellen belegbare Fakten.