Vielfaltsmarkt Querbeet lockt Interessierte ans Holzmuseum in Weiperath

Natur : Hobbygärtner zieht es ans Holzmuseum

Gärtnern liegt im Trend. Und so hat auch der Vielfaltsmarkt Querbeet viele Interessierte in den Morbacher Ortsbezirk Weiperath gelockt.

Vielfalt im Garten ist gefragt. Das hat Sabine Lütt, Organisatorin der Hunsrücker Vielfaltsmesse Querbeet am Hunsrücker Holzmuseum in Weiperath an diesem Wochenende wieder erfahren. Denn schon früh sind die Parkplätze belegt. Und vor den 30 Ständen drängen sich viele Menschen, die sich über Lebensmittel von Biogemüse bis Süßigkeiten, über Gärtnerthemen wie Saatgut und Topfpflanzen, Kunsthandwerk wie getöpferte Sachen und Lederwaren bis hin zu Büchern zum Thema Gärtnern informieren wollen.

„Toll, dass so viele Menschen da sind“, freut sich Lütt, auch wenn sie am frühen Nachmittag über die Anzahl der Besucher noch keinen Überblick hat. Denn das Wetter ist bis in den frühen Nachmittag hinein trocken, die Temperaturen trotz bewölkten Himmels angenehm warm - ideales Marktwetter.

Lütt, die an ihrem Stand selbst Sämereien anbietet, kann bei der achten Auflage der Veranstaltung schon viele Stammkunden begrüßen. „Das Interesse an regionalen und nachhaltig erzeugten Produkten wächst“, sagt sie. Hinzu kommt die angenehme Atmosphäre rund um das Holzmuseum und im Haus Rosa, einem ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Gebäude, das weitgehend im Urzustand erhalten ist. „Ich denke, dass man hier auch viele nette Leute trifft. Das gehört dazu“, sagt sie. Die Querbeet mit ihrem Angebot an Pflanzen und Sämereien entspricht offensichtlich dem derzeitigen Trend. „Wir erleben seit Jahren, dass das Interesse an solchen Themen groß ist“, sagt Christine Wagner, die vor 30 Personen im Dorfgemeinschaftshaus einen Vortrag über Saatgutvermehrung im Selbstversorgergarten hält.  Das zunehmende Interesse am eigenen Garten begründe sich in dem Willen der Menschen, mehr in der Natur zu sein. Zudem sei das eigene Gärtnern etwas, womit jeder dem Klimawandel entgegenwirken könne „Im Garten können sie selbst was tun“, sagt sie.

Jörg Schneider ist mit seinen Sukkulenten seit der ersten Auflage der Querbeet in Weiperath mit einem Stand vertreten. „Hier sind nur Aussteller, die selbst herstellen und keine Industrieware“, sagt er. Zudem seien die Besucher sehr interessiert. „Die Leute, die hierherkommen, kommen nicht zum Bummeln, sondern sind an den Ständen interessiert“, sagt er

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