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Zweite Heimat: 26 Stunden Film in drei Tagen

Simmern. Drei Tage lang wird das Kino zur "zweiten Heimat" für die Besucher des Pro-Winz-Kinos bei der Wiederaufführung von Edgar Reitz\' 13-teiliger Filmreihe "Die zweite Heimat - Chronik einer Jugend". Die Uraufführung 1992 in München jährt sich zum 20. Mal und erinnert die Betreiber des Pro-Winz-Kinos gleichzeitig an die Eröffnung ihres Kinos in der Marktstraße vor 20 Jahren.


Für die neun Protagonisten der Filmkultur im Hunsrück ist das Anlass, dieses zeitgeschichtliche Meisterwerk, das die Jahre 1960 bis 1970 abbildet, mit "Vollpension" aufzuführen.
Zeit zum Schlafen bleibt von Freitag, 30. November, 17 Uhr, bis Sonntag, 2. Dezember, 22 Uhr, bei mehr als 26 Stunden Film nicht viel. Dafür entschädigen ein intensives Filmerlebnis und die Begegnung mit Edgar Reitz und Salome Kammer (Clarissa Lichtblau), die die Pro-Winzler am Samstag oder Sonntag im Kino erwarten.
Für Reitz ist "Die Zweite Heimat" sein bester Film. Er erzählt von Nestflüchtern und Heimatlosen im München der 60er-Jahre, vor allem von Musikstudent Hermann Simon, der 1960 das Hunsrückdorf Schabbach verlässt. red
Karten gibt es für 99 Euro inklusive Essen im Pro-Winzkino, Telefon 06761/7748, oder per E-Mail: info@pro-winzkino.de