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Trier: Mehr Polizisten für Trierer Präsidium

240 Polizeibeamtinnen und -beamte aus der Bereitschaftspolizei werden zum 1. August 2006 zu den Polizeibehörden des Landes versetzt. 60 davon gehen zum Polizeipräsidium Trier.

240 Polizeibeamtinnen und -beamte aus der Bereitschaftspolizei werden zum 1. August 2006 zu den Polizeibehörden des Landes versetzt. 60 davon gehen zum Polizeipräsidium Trier. Bei Abzug von 18 Polizeibeamtinnen und -beamten, die als Ersatz jenen Dienststellen zugewiesen werden, die bis zum 31. März 2006 Beamte in den Ruhestand verabschieden, bleibt ein deutlicher Personalzuwachs von 42 Beamtinnen und Beamten für das Polizeipräsidium Trier.
"Diese spürbare Verstärkung wird die sichtbare Polizeipräsenz im Polizeipräsidium Trier erhöhen, mehr Raum für die polizeiliche Prävention geben und auch unseren Altersdurchschnitt senken", freut sich Polizeipräsident Dr. Manfred Bitter.

Mit 35 Beamtinnen und Beamten wird das Gros des Personalzuwachses den Wechselschichtdienst im Polizeipräsidium Trier verstärken.
Allein 14 Kräfte werden zum 1. August der größten Inspektion im Polizeipräsidium - der Polizeiinspektion Trier - zugewiesen.
In der Stadt Trier hat die Polizei die höchste Einsatzfrequenz, d.h. die Beamtinnen und Beamten sind hier besonders gefordert.
"Der Fehlbestand im Wechselschichtdienst der Polizeiinspektion Trier wird dadurch deutlich reduziert und das Konzept zur Steigung der Polizeipräsenz in der Innenstadt kann so intensiviert werden", so Bitter.

Die verbleibenden 21 zur Verstärkung des Wechselschichtdienstes vorgesehenen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden entsprechend der festgestellten Fehlquoten auf weitere 11 Polizeidienststellen mit "Rund-um-die-Uhr-Betrieb" verteilt.

Zur Optimierung der Verbrechensbekämpfung besonders im Bereich der Schwerkriminalität wird die Kriminalpolizei um vier Kräfte verstärkt. Weitere drei Beamte sind für die Fahndung vorgesehen.