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Abbruch der General-von-Seidel-Kaserne Trier

Abrissarbeiten : Abbruch der General-von-Seidel-Kaserne

Auf dem Gelände der General-von-Seidel-Kaserne soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Schon 2023 könnten sich dort erste Betriebe ansiedeln. Doch dafür wird erst einmal tabula rasa gemacht.

Diese Woche haben die Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen General-von-Seidel-Kaserne in Euren begonnen.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Stadtwerke-Vorstand Arndt Müller und der Eurener Ortsvorsteher Hans-Alwin Schmitz machten sich bei einem Ortstermin ein Bild von den Arbeiten.

Die Stadt will auf dem Gelände in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken einen attraktiven Gewerbestandort entwickeln. Hierzu werden zunächst die baufälligen Gebäude abgerissen. Sie wurden bereits entrümpelt und entkernt, die Schadstoffe fachgerecht entsorgt. Die wiederverwertbaren Stoffe türmen sich fein sortiert auf dem Außengelände, unter anderem Holz, Metall, Schaumstoff und Plastik.

Als erstes wurde am Dienstag das ehemalige Pumpwerk abgerissen, das 1954 mit einer Grundfläche von 164 Quadratmetern erbaut wurde.

Das Gebäude nahe der Luxemburger Straße hatte kurz vor seinem Ende auf Einladung der städtischen Wirtschaftsförderung noch als Leinwand für Graffiti-Künstler gedient. In den nächsten Tagen folgt der Abriss weiterer Gebäude. Diese Arbeiten sollen im Frühjahr weitestgehend abgeschlossen werden.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe freute sich über den Start der Abrissarbeiten: „Die Stadt Trier braucht dringend Gewerbeflächen, um zukunftsfähig zu bleiben. Deshalb bin ich froh, dass wir mit diesem verkehrsgünstig liegenden Konversionsgebiet Unternehmensgründern, Ansiedlungswilligen oder Firmen, die sich erweitern wollen, ein gutes Angebot machen können und die Entwicklung mit unserem Premiumpartner Stadtwerke gemeinsam vorantreiben.“

Die Wirtschaftsförderung plant, das Gelände im Lauf des Jahres 2023 zu vermarkten. Erste Betriebe könnten sich entsprechend Ende 2023 oder Anfang 2024 ansiedeln.

Es sollen Unternehmen aus den Branchen IT, Kommunikation und Design angesprochen werden, die zukunftsfähige Geschäftsmodelle, moderne Technologien und kundenfreundliche Lösungen verbinden.

Gleichzeitig soll bestehenden Unternehmen und Handwerksbetrieben die Möglichkeit zur Erweiterung geboten werden. Die freiwilligen Feuerwehren aus Euren und Zewen werden gemeinsam in einem sanierten und umgebauten Gebäude untergebracht.

 Ein Bagger reist das ehemalige Pumpwerk ein. Es wurde 1954 mit einer Grundfläche von 164 Quadratmetern erbaut.
Ein Bagger reist das ehemalige Pumpwerk ein. Es wurde 1954 mit einer Grundfläche von 164 Quadratmetern erbaut. Foto: TV/Presseamt Trier

Auch die Hundestaffel der Trierer Berufsfeuerwehr findet dort ein neues Zuhause. Die Stadt Trier hat 2019 das Gelände der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) erworben.