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Die Verbandsgemeinde Ruwer hat erstmals eine Behindertenbeauftragte

Kommunen : Neue Ansprechpartnerin für die Belange behinderter Menschen

Die Verbandsgemeinde Ruwer hat erstmals eine Behindertenbeauftragte ernannt.

Behinderte Menschen in der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer können sich  ab sofort mit spezifischen Fragen, Problemen oder auch Ärgernissen an eine besondere Ansprechpartnerin wenden. In der jüngsten Sitzung des VG-Rates Ruwer wurde  Ramona Moritz aus Osburg von Bürgermeisterin Stephanie Nickels als Behindertenbeauftragte vorgestellt und ernannt.

Die 30-Jährige ist verheiratet, Mutter eines bald vierjährigen Sohnes und Fachkraft bei der Agentur für Arbeit. Wie  Nickels in der Sitzung erklärte, geht die Einstellung einer Berhindertenbeauftragten auf einen VG-Ratsbeschluss von Oktober 2020 zurück. Nach der  folgenden öffentlichen Ausschreibung sei die Wahl auf Ramona Moritz gefallen.

Nickels überreichte der ersten Behindertenbeauftragten in der VG-Ruwer die Bestellungsurkunde und dankte für ihr ehrenamtliches Engagement. Sie wünschte ihr unter dem Beifall der Ratsmitglieder viel Glück und Erfolg für die neue Aufgabe.

Einige wichtige Punkte enthielten die folgenden Mitteilungen der Bürgermeisterin. In Sachen Pandemie sei die Lage in der VG-Ruwer im Vergleich zu benachbarten Verbandsgemeinden relativ ruhig. Nickels: „Bisher hatten wir insgesamt 245 Infizierte seit Beginn der Pandemie im März 2020.“ Die ersten Impfungen in den Senioreneinrichtungen hätten am 31. Dezember 2020 stattgefunden.

Danach erläuterte Nickels die Auswirkungen der Pandemie auf die politische Arbeit in der VG: ausgefallene Sitzungen der Gremien und Vertagungen. Das bedeute große Arbeitsprobleme aller Ausschüsse, verschobene Beratungen und Beschlüsse und quasi der Totalausfall von Karneval.

Die Bürgermeisterin hofft, dass am 7. Mai der Ruwer-Riesling-Erlebnisweg eröffnet werden kann und am 9. Mai das Freibad Mertesdorf.

Einstimmig verabschiedete der Rat eine Resolution zur Aufrechterhaltung der Sozialstation Waldrach als Pflegestützpunkt, Beratungs- und Koordinierungsstelle. Hintergrund: Das Deutsche  Kreuz (DRK) will aus Kostengründen die Stelle in Waldrach nicht weiter besetzen. Für Anfang März ist deshalb ein weiteres Gespräch mit dem DRK-Kreisverband geplant. Die Verwaltung wurde zudem beauftragt, gemeinsam mit dem Landkreis kurzfristig eine Lösung für den Erhalt der Sozialstation Waldrach zu finden. Bürgermeisterin Nickels zum TV: „Das könnten dann auch andere geeignete Organisationen wie Caritas oder Malteser sein.“