Keine Jagd nach Wildschwein auf der Autobahn 1 in Luxemburg

Schwein lässt sich nicht blicken : Luxemburger blasen Jagd auf der Autobahn ab

Eigentlich wollten die luxemburgischen Behörden am Donnerstagabend ein Wildschwein auf der Autobahn jagen. Das Tier war aber anscheinend zu clever und ließ sich nicht blicken.

Die Ankündigung war schon skurril: Die luxemburgische A 1 sollte am Donnerstagabend zwischen 22 und 23 Uhr gesperrt werden, hieß es bei der Straßenbaubehörde (Ponts et Chaussées). Der Grund: Ein Wildschwein, das dort regelmäßig den Verkehr gefährde solle geschossen werden. Dazu wollte die Naturverwaltung aus Luxemburg einen Jäger dorthin schicken. Mehr sollten es nicht sein, damit niemand durch die Schüsse gefährdet werden könne.

Auf Facebook rief die Aktion viele Reaktionen hervor. Tierschützer beklagten den potenziellen Abschuss eines unschuldigen Tieres. Andere Nutzer wiesen auf die Notwendigkeit der Aktion hin, damit der Verkehr nicht weiter gefährdet würde. Recht behielt letztlich eine andere Nutzerin. Mit einem Lachsmiley bedacht kommentierte sie unter dem Post auf der Facebook-Seite der Lokalredaktion Trier: „Also ich als Schweinchen würde bis 1 Uhr warten.“ Und tatsächlich: Das Schwein ließ sich nicht blicken in dem von den Behörden vorgesehenen Zeitfenster.

Am Freitag erklärte eine Sprecherin der luxemburgischen Naturverwaltung: „Es gab keine Sperrung der Autobahn, weil das Wildschwein nicht gesichtet wurde.“

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