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Leserbrief Turmhaus in Trier: Verantwortung liegt in anderen Händen

Ihre Meinung : Verantwortung liegt in anderen Händen

Architektur

Zum Artikel „Vom Denkmal zur Bruchbude – wie kann das sein?“ (TV vom 10./11. April):

In diesem Artikel wird fälschlicherweise der Eindruck erweckt, die Familie Regnery wäre für den Verfall des Treppenturms verantwortlich.

Als Enkelin beziehungsweise Tochter der Familie Regnery/Grimm ist es mir ein Anliegen, mit diesem Leserbrief richtigzustellen, dass meine Großeltern beziehungsweise Eltern sich seit dem Bau des Geschäftshauses 1958/59 um den Erhalt und ein optisch einwandfreies Bild des Giebelhauses gekümmert und diesbezüglich mit der Stadt beziehungsweise dem Amt für Denkmalpflege in stetigem Kontakt gestanden haben.

Die Bezeichnung „Haus Korb Regnery“ in dem Artikel ist irreführend. Vielen Trierern ist das Einzelhandelsgeschäft „Seiler-, Bürsten- und Korbwaren Peter Regnery“ ein Begriff und in guter Erinnerung, weil es Jahrzehnte mit viel Herzblut geführt wurde und der Kunde König war. So wurde der Begriff „Ecke Korb Regnery“ oder „bei Korb Regnery“ als Ortsbeschreibung sowohl unter den Trierern als auch Nicht-Trierern geprägt. Aber das „Haus Korb Regnery“ als offizielle Bezeichnung dieses Gebäudes existiert nicht.

Den aktuellen Zustand des in unserer Familie liebevoll genannten „Türmchen“ bedaure ich sehr! Aber nach dem Verkauf der Immobilie vor fast 15 Jahren liegt die Verantwortung der Instandhaltung in den Händen des neuen Besitzers.