Pendler müssen länger warten

Pendler müssen länger warten

Staus gibt es zurzeit auf der B 52 täglich. Seit August 2008 ist die Strecke aufgrund der Großbaustelle zwischen A 64 und Ehranger Brücke ein Nadelöhr. Am Donnerstagmorgen war der Rückstau aufgrund eines Unfalls sogar noch länger als sonst. Wegen der unsicheren Wetterlage ist ein Abschluss der Arbeiten aber noch nicht absehbar.

Trier-Ehrang. Auf dem Weg von Trier in Richtung A 64, die nach Luxemburg führt, ist am Donnerstagmorgen der Fahrer eines Kleinwagens bei einem Unfall schwer verletzt worden. Gegen 8.30 Uhr musste ein vor ihm fahrender Pritschenwagen bremsen, weil der Verkehr vor der Baustelle auf der B 52 langsamer geworden war und sich zurückgestaut hatte. Der Autofahrer konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen und versuchte, nach links auszuweichen.

Dabei prallte der Kleinwagen vor den Laster. Total zerstört blieb das Auto nach der Kollision auf der Brücke stehen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Danach kam es zu weiteren Rückstaus, weil die Polizei den Unfallbereich 45 Minuten lang sichern musste.

Zu solchen Staus und leichteren Unfälle kommt es auf der B 52 seit August 2008 fast täglich. Seitdem dauern die Ausbau-Arbeiten zwischen B 52 und A 64 an. Für drei Millionen Euro wird der Straßenbelag erneuert. Die überbreite Spur, die bergab in Richtung Ehranger Brücke führt, wird zu einer normal-breiten Fahrbahn zurückgebaut (der TV berichtete mehrfach).

Die Baustelle ist vor allem für zahlreiche Luxemburg-Pendler ein Nadelöhr, durch das sie auf dem Weg zur Arbeit durch müssen. Ebenso betroffen sind die Pendler, die aus der Eifel nach Trier fahren und die Serpentinen der B 51 umgehen wollen — und das schon seit einem halben Jahr.

Winterwetter verhindert Fortschritte



Zwar hat der dritte und letzte Bauabschnitt begonnen, aber durch den kalten und langen Winter haben sich die Bauarbeiten verzögert. Bei den Arbeiten wird ein Verfahren eingesetzt, für die dauerhaft Temperaturen von fünf Grad benötigt werden.

Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bis Ende Dezember abgeschlossen sein. Wegen der Kälte konnten in den vergangenen Wochen jedoch nur noch Nebenarbeiten erledigt werden.

Wann die Strecke in Richtung der A 64 nach Luxemburg wieder ohne Behinderungen befahrbar ist, steht noch nicht fest. Sobald das Wetter es zulässt, sollen alle Arbeiten mit höchster Priorität wieder aufgenommen werden.