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Public Viewing in Trier: Mehr als 5500 Fans beim Rudelgucken (Fotostrecke)

Public Viewing in Trier: Mehr als 5500 Fans beim Rudelgucken (Fotostrecke)

Deutschland verliert 0:2 gegen Frankreich: Im Finale der EM 2016 stehen somit Portugal und Frankreich. Tausende Fans fieberten beim Public Viewing in Trier bis zum Schluss mit.

Im sechsten Anlauf hat es dann doch noch geklappt mit gutem Wetter zum EM-Public-Viewing in Trier. Allerdings fällt der Publikumsandrang bei den beiden Großveranstaltungen am Donnerstagabend völlig unterschiedlich aus. "Mehr als 4000 Besucher" meldet Eric Naunheim (49) vom Viehmarkt; laut seinem Veranstalterkollege Wolfgang Esser (63) sind es 1500 auf der Freifläche der Arena. Besucherrekord in der Altstadt (1000 mehr als beim Viertelfinale gegen Italien), Enttäuschung bei Esser: "Nachdem am Samstag 2000 Leute bei uns waren, haben wir diesmal auf eine Steigerung gehofft."

Public Viewing 2016 - das ist eine völlig andere Sache als bei den vergangenen Turnieren. Vorbei die Zeiten, da eine Umzäunung des Geländes und Einlasskontrollen genügten. Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel gelten enorm hohe Sicherheitsanforderungen mit entsprechendem Personalaufwand, die sich auch auf die Veranstaltungskosten auswirken. So wurde erstmals ein generelles Eintrittsgeld von 4,50 Euro erhoben, darin enthalten ein Verzehrbon in Höhe von 3,50 Euro.

Der Hauptgrund für den durchweg geringeren Zuspruch als bei der WM 2014 in Brasilien dürfte jedoch beim vorwiegend schlechten Wetter liegen. Am Donnerstagabend gibt der Sommer sein Bestes. Die auch noch beim 0:2-Rückstand auf dem Viehmarkt frenetisch angefeuerte deutsche Mannschaft ebenfalls, dennoch scheitert sie an Frankreich.

Keine Verlängerung, kein Elfmeterschießen, keine Autokorsos. Kein Finale. Stattdessen vergießt so mancher weibliche Fan bittere Tränen nach dem Abpfiff. Jogis Jungs raus - damit ist das Thema Public Viewing an der Arena und auf dem Viehmarkt voraussichtlich bis zur WM 2018 erledigt. "Wir fangen am Freitagmorgen mit dem Abbau von Bühnen und Zäunen an", kündigt Eric Naunheim an.

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