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Schiffsverkehr unterbrochen: Die Mosel hat Sommerpause

Schiffsverkehr unterbrochen: Die Mosel hat Sommerpause

Eine Woche lang wird der durchgehende Schiffsverkehr unterbrochen. Bootsfahrer müssen Acht geben.

Straßensperrungen kennt jeder, was jedoch wenn die Wasserstraßen gesperrt sind? Vom 27. Juni bis zum 4. Juli können nicht mehr alle Bootsfahrer ihre freien Tage schippernd auf der Mosel verbringen. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter Koblenz und Trier sperren die Moselschleusen in diesem Zeitraum, um dringende Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten vorzunehmen. Am stärksten betroffen sind die Schiffschleusen Wintrich, Detzem, Trier, Grevenmacher und Stadtbredimus. An diesen Schleusen wird während des kompletten Zeitraums gearbeitet.
Der Schleuse Trier steht eine große Bauwerksprüfung bevor, die ihre weitere Zuverlässigkeit in Zukunft sicherstellen soll. Außerdem werden Arbeiten im Zusammenhang mit dem Neubau der zweiten Schleuse gemacht. Unter dieser Moselsperrung leiden muss auch Koblenz. Die dortige Sportbootschleuse muss aus Sicherheitsgründen komplett außer Betrieb genommen werden, so dass auch Sportbootfahrer ebenfalls betroffen sind. Anders in Enkirch und St. Aldegund, dort gibt es jeweils nur einen eintägigen Ausfall der Sportbootschleuse, und zwar am 27. Juni. Jedoch sind auch die dortigen Schiffsschleusen im Bereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Koblenz außer Betrieb. Die jährlichen Sperr- und Reparaturzeiten sind von den Moselanrainerstaaten Frankreich, Luxemburg und Deutschland gemeinsam mit weitem Vorlauf schon bis 2025 festgelegt worden, so dass sich vor allem Schiffsführer früh genug darauf einstellen können.