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Weniger Verkehrsunfälle in der Region Trier während der Corona- Krise

Statistik : Weniger Verkehrsunfälle in der Region während der Corona-Krise

Es ist weniger los in der Region: weniger Verkehr auf den Straßen, die Parkhäuser stehen leer, Innenstädte sind wie ausgefegt. Der Grund sind die von der Landesregierung angeordneten Maßnahmen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Karl-Peter Jochem, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, teilt auf Anfrage mit, dass die Unfallzahlen deutlich gesunken sind: „Ich kann bestätigen, dass in den vergangenen Wochen deutlich weniger Verkehrsunfälle registriert wurden als in den Wochen vor den Einschränkungen.“

So wurden in dem Zeitraum vom 20. bis 29. März im Polizeipräsidium Trier 190 Verkehrsunfälle aufgenommen. Dazu zählen neben den Zusammenstößen im Straßenverkehr auch Verkehrsunfallsdelikte wie abgefahrene Spiegel oder Sachbeschädigungen an Fahrzeugen. Eine Woche zuvor waren es hingegen noch 340 Verkehrsunfälle gewesen. Das beutet einen Rückgang von 150 Einsätzen im Straßenverkehr für die Polizei.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres (22. bis 29. März 2019) waren es 527 Verkehrsunfälle. „Grund hierfür dürften die weitreichenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens sein“, so Jochem.