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Yakari findet einen Freund fürs Leben

Yakari findet einen Freund fürs Leben

Die Abenteuer von Yakari, dem Indianerjungen, haben 1400 Menschen in Trier gesehen. Darunter sind viele Kinder gewesen, die sich als Indianer verkleidet haben. Lucky erzählt euch, was bei dem Stück alles passiert ist und wie es den Zuschauern gefallen hat.

Trier. Kennt Ihr aus dem Fernsehen Yakari, den kleinen Indianerjungen? Zu der Sendung gibt es ein Musical. Das ist ein Theaterstück, in dem auch getanzt und gesungen wird. Richtige Schauspieler ziehen sich so an, als wären sie Indianer oder wilde Tiere, und dann spielen sie die Abenteuer auf der Bühne. In dem Musical will der Indianerstamm, zu dem Yakari gehört, wilde Pferde fangen. Dann haben sie mehr Tiere, auf denen sie reiten können.
Besonders Kleiner Donner wollen sie haben, weil es ein besonders tolles und schnelles Pferd ist. Yakari will mit seinen Freunden Kleiner Dachs und Regenbogen den Kriegern zuschauen. Doch sie werden getrennt. Yakari findet dann Kleiner Donner. Er kann nicht laufen, weil ein Stein auf seinem Bein liegt.
Yakari kann mit Tieren reden



Yakari räumt den Stein weg und befreit so das Pferd. Der große Adler findet das toll und schenkt Yakari seine schönste Feder. Dadurch kann der kleine Indianerjunge mit den Tieren reden und findet auf einmal Biber, Bären und einen Pelikan als Freund.
Doch zu Hause schimpft sein Vater mit ihm, weil er Kleiner Donner freigelassen hat. "Du wirst nie ein großer Indianer", sagt er. Aber dann rettet Yakari das Pferd ein zweites Mal. Die Wölfe haben Kleiner Donner gefangen. Sie geben ihn nur frei, wenn die Menschen versprechen, die Wölfe nicht mehr zu jagen. Weil Yakari so gut verhandelt, lassen die Wölfe Kleiner Donner mit ihm gehen. Yakari will jetzt mit dem Pferd zu seinem Vater reiten, um ihm zu beweisen, dass er ein tapferer Indianer ist, aber Kleiner Donner will nicht: "Ich muss frei sein", singt er. Aber dann brennt auf einmal der Wald. Die Indianer können das Feuer nur löschen, weil sie alle zusammenhalten. Der Vater hat jetzt große Angst um seinen Sohn, denn er weiß nicht, wo Yakari ist. Doch dem Indianerjungen ist nichts passiert, denn Kleiner Donner ist zu ihm in den brennenden Wald gelaufen. Yakari springt auf seinen Rücken, und beide fliehen vor dem Feuer. Im Indianerdorf freuen sich alle, dass Yakari wieder da ist. Und weil er auf Kleiner Donner reitet, ist sein Vater jetzt stolz auf ihn. Denn die beiden sind Freunde fürs Leben geworden, weil sie sich bei ihren Abenteuern gegenseitig gerettet haben. "Ich hoffe, dass Ihr alle einen Freund fürs Leben findet", ruft Yakari den Zuschauern am Schluss zu.
Um sich die Abenteuer von Yakari anzuschauen, sind 1400 Leute in die Trierer Arena gekommen. Ihnen hat es gut gefallen. Sie haben viel geklatscht.
Die Hälfte der Zuschauer waren Kinder. Viele waren als Indianer verkleidet, weil sie Fans von Yakari sind. Einige haben eine Stofffigur von ihm, Kleiner Donner oder dem Indianermädchen Regenbogen dabei gehabt. "Musical gefällt mir besser als Fernsehen", sagt die siebenjährige Lara aus Trier.
Der neun Jahre alte Felix aus Kirschweiler findet Theater und Fernsehen gleich gut. "Yakari und Kleiner Donner sind cool", sagt er. Das Musical wird einen Monat lang jeden Tag in einer anderen Stadt in Deutschland gespielt. Geschrieben hat es der Musiker Thomas Schwab aus Bernkastel-Kues, das ist eine Stadt an der Mosel.Extra

Anna, 4 Jahre, aus Lieser: "Am liebsten mag ich Yakari. Seine beste Freundin Regenbogen finde ich auch toll. Mir gefällt gut, wie sie alle singen und tanzen." Emma, 7 Jahre, aus Osburg: "Mir gefällt gut, wie Yakari mit den Tieren redet. Das Musical finde ich sogar noch besser als die Sendung, die im Fernsehen kommt." Helena, 6 Jahre, aus Trier: "Ich habe für Yakari extra Indianerkleidung angezogen. Mir gefällt das Singen am besten." (cst)/TV-Fotos (3): Christoph Strouvelle