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3000 erhofft, 2000 begrüßt

3000 erhofft, 2000 begrüßt

Weniger ist manchmal mehr. Das traf auch auf das Gerolsteiner Radsportfestival zu, das abgespeckt wurde und mehr Volksfestcharakter bekommen sollte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Wetter spielte erstmals größtenteils mit, das Programm überzeugte trotz geringeren Budgets, es kamen viele Besucher und rund 2000 Teilnehmer - wenngleich das Ziel 3000 lautete.

Gerolstein. (HG) Die Tage vor dem Radsportfestival dürften für Hans-Peter Böffgen, Chef der Touristik- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (TW) Gerolsteiner Land, nicht nur wegen der Planung für das Gerolsteiner Topevent anstrengend gewesen sein. Sein Blick ging immer wieder auf die Wettervorhersage. Und auch diesmal wieder blieben die Teilnehmer und Zuschauer nicht vom Regen verschont. Ganz ohne Wasser ist das Gerolsteiner-Radevent allerdings nicht zu haben: Am Sonntagmorgen beim Marathon regnete es wieder.

Spendenmarathon ein voller Erfolg



Rund 2000 waren es am Ende. "Zufriedenstellend", wie Böffgen meinte. Wenngleich die angepeilte Zielmarke von 3000 Teilnehmern erneut bei weitem nicht erreicht wurde.

Wie ein Honigkuchenpferd strahlte Böffgen angesichts von schon rund 1000 Startern am ersten Tag und den idealen Wetterbedingungen. "So ist es schön, so mag ich es", sagte er mit einem Schmunzeln.

Ein voller Erfolg war auch der Spendenmarathon zugunsten der vier Gerolsteiner Schulen. 350 Kinder und Erwachsene nahmen an dem Raderlebnis, das kein Rennen war, teil. Sie spülten bei den insgesamt 1772 Runden durch die Stadt (4470 Kilometer) 4000 Euro in die Schulkassen. "Ich bin so zehn Runden gefahren und es hat großen Spaß gemacht und es war ja für einen guten Zweck", sagte Raphaela Morandini aus Rockeskyll.

Am Ende kamen 4000 Euro zugunsten der vier Gerolsteiner Schulen zusammen. Am Sonntag beim Eifel-Radsportmarathon nahmen rund 1000 Teilnehmer die Eifelstrecken über Berg und Tal in Angriff.