Ulmen will Stadt werden

Ulmen will Stadt werden

ULMEN. (red) Ulmen will frühzeitig Pflöcke für die erwartete Gebietsreform einschlagen: Neben dem Erhalt der Verbandsgemeinde will die Gemeinde so bald wie möglich die Verleihung der Stadtrechte erreichen.

"Wir werden uns den vielfältigen Aufgaben in Ulmen gemeinsam über alle Fraktionsgrenzen hinaus stellen und im Rat Beschlüsse fassen, die notwendig sind, um die Dinge auf den Weg zu bringen. Dazu gehört auch, dass wir versuchen werden, für Ulmen die Stadtrechte zu erlangen. Eine Gebietsreform steht ins Haus, und dafür wollen, ja müssen wir gewappnet sein, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Die Erlangung der Stadtrechte wird uns hierbei sicher helfen", sagte der Ulmener Ortsbürgermeister Alois Keßeler beim Neujahrsempfang der 3500-Einwohner-Gemeinde. Er erklärte, dass es um die Finanzlage der Kommunen miserabel bestellt sei. "Nur eine grundlegende Gemeindefinanzreform kann Gemeinden wie Ulmen mit den notwendigen Finanzen ausstatten, damit sie ihren gestellten Aufgaben gerecht werden kann. Hier sind Bund und Land in der Pflicht."