Unterricht mit Folgen: Schüler und Lehrer des Gerolsteiner St.-Matthias-Gymnasiums erleiden Rauchvergiftung

Unterricht mit Folgen: Schüler und Lehrer des Gerolsteiner St.-Matthias-Gymnasiums erleiden Rauchvergiftung

Beim Brennen von Ton im St.-Matthias-Gymnasium in Gerolstein ging am Freitag etwas schief: Es begann sehr stark zu qualmen. Dadurch erlitten, wie sich laut Polizei erst später herausstellte, acht Menschen eine Rauchvergiftung. Zwei Schüler mussten ins Krankenhaus, die Polizei ermittelt.

Wie die Polizei erst jetzt mitteilt, kam es am vergangenen Freitag gegen 14 Uhr zu einem gravierenden Vorfall mit Folgen im St.-Matthias-Gymnasium: Vier Lehrer und vier Schüler erlitten eine Rauchgasvergiftung, zwei der Schüler kamen ins Krankenhaus. "Die Entwicklung hat uns selbst überrascht", sagt Frank Kerner, stellvertretender Leiter der Polizeiwache Gerolstein.

Was war passiert? Beim Brennen von Figuren im Tonbackofen entwickelte sich starker Rauch. Das bemerkte eine Lehrerin, die mit Schülern den Kunstraum betrat und einen Notruf absetzte. Die Feuerwehr hatte das Problem rasch im Griff. DRK und Polizei zogen bald wieder ab. Denn: Die Schüler waren bereits nach Hause geschickt worden. "Uns wurde gesagt, dass es keine Verletzten gab", berichtet Kerner. Im Verlauf des Wochenendes klagten dann doch vier Lehrer und vier Schüler über gesundheitliche Probleme. Grund für den Qualm war laut Polizei, dass noch Silikon an der Tonfigur haftete. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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