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Ausbildung
Vorbereitet auf Industrie 4.0

Stellen die Neuerungen in der Ausbildung vor: Ulrich Schneider (IHK), Anja Schwarz (DIHK) und Christian Reuter (IHK).
Stellen die Neuerungen in der Ausbildung vor: Ulrich Schneider (IHK), Anja Schwarz (DIHK) und Christian Reuter (IHK).
Trier. (hw) Die Industrie 4.0 fordert die Wirtschaft. Nun reagiert die Metall- und Elektrobranche mit einer Teilnovellierung der Ausbildung auf die Herausforderung. Von Heribert Waschbüsch
Heribert Waschbüsch

Die Industrie- und Handelskammer hat die Neuerung vorgestellt. Anja Schwarz, Ausbildungsexpertin beim Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK), und Ulrich Schneider und Christian Reuter (beide IHK Trier) hatten höchst interessierte Zuhörer bei der Infoveranstaltung. Die 100 Gäste aus Berufsschule und elf Berufen der Metall- und Elektrobranche sowie des Mechatronikers betreuen rund 300 Azubis im kommenden Ausbildungsjahr. Die Änderung ist zunächst eine Zusatzqualifikation in der 3,5-jährigen Ausbildungszeit. „Die Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Infomationssicherheit steht als Titel über der Teilnovellierung“, erklärt die DIHK-Expertin. Dabei können sich Betriebe und Auszubildende verschiedene Module aussuchen. Christian Reuter erklärt: „Die grundlegende Idee einer Zusatzqualifikation ist die Erweiterung und Spezialisierung der Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten im Ausbildungsberuf.“

Am Ende der zusätzlichen, freiwilligen Ausbildung steht eine Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer. Ulrich Schneider: „Damit sind Betriebe und Azubis bestens auf die Zukunft vorbereitet.“