Fengler will Feuerwerk

Gleich fünf Rheinlandligisten der Region müssen anlässlich des 28. Spieltags am Samstag antreten. Mehring erwartet zum Spitzenspiel des Wochenendes Trier-Tarforst. Morbach, Schweich und Kyllburg visieren in ihren Duellen Siege zum Ligaverbleib an. Am Sonntag empfängt Konz die Sportfreunde Eisbachtal, während die U23 von Eintracht Trier zu Mülheim-Kärlich reist.

TuS Schweich - Mendig (Freitag, 20 Uhr, Kunstrasen Schweich)
Ausgangslage: Neun von zwölf Punkten heimste Schweich in der Rückrunde auf heimischem Kunstgrün ein. Mendig unterlag derweil am vergangenen Wochenende gegen Mehring mit 0:10.
Personal: Zwei Hiobsbotschaften erreichten die Mosella. Torjäger Carsten Reis (Muskelbündelriss) wird die restliche Spielzeit ausfallen. Ferner scheint für Christoph Madert (Mittelfußbruch) der Spielbetrieb ebenfalls vorbei zu sein.
Prognose:
Nach der 1:2-Derbypleite vom vergangenen Sonntag gegen die Eintracht verspricht TuS-Trainer Dirk Fengler: "Wir werden ein Feuerwerk am Winzerkeller abfackeln. Wir haben die Pflicht, zu Hause weiter zu punkten."
SV Morbach - Mayen (Samstag, 16 Uhr, Rasenplatz Morbach)
Ausgangslage: Morbach vollführte durch das jüngste 5:3 über Bad Breisig einen Satz in Richtung Staffelverbleib. Mit einem weiteren Dreier würde das Team um Rainer Nalbach die 40-Punkte-Marke knacken.
Personal: Dennis Kaucher (Muskelfaserriss) und Marco Graef (private Gründe) sind unpässlich. Dafür kehrt Heiko Weber in den Mannschaftskreis zurück.
Prognose: "Wenn wir Normalform erreichen, wird es ein Kräftemessen auf Augenhöhe", teilt Nalbach mit und mahnt vor den Stärken des Gegners: "Mit Hervé Loulouga und den schnellen Flügelspielern ist Mayen offensiv brandgefährlich."
SV Mehring - Tarforst (Samstag, 17 Uhr, Kunstrasen Mehring)
Ausgangslage: Mehring behauptete durch die Demontage der Mendiger die Spitzenposition. Tarforst verpasste durch die 1:3-Niederlage gegen die Zwote der TuS Koblenz den Sprung auf Rang drei.
Personal: SVM-Mittelfeldakteur Gustav Schulz begann unter der Woche wieder mit dem Mannschaftstraining. Ein Startelf-Comeback kommt jedoch zu früh. Tobias Spruck (privat) und Philipp Hermes (Operation) werden auf Seiten der Trierer nicht mit von der Partei sein.
Prognose: Bevor es nächste Woche für Mehring zur Elefantenrunde mit Karbach kommt, muss Trainer Frank Meeth die Hürde Tarforst meistern: "Der FSV hat eine hohe Qualität im Kader. Es ist schwer, sie zu bespielen, wie wir im Hinspiel spüren durften." Tarforst-Coach Patrick Zöllner befindet: "Wenn wir es schaffen, 90 Minuten unsere Fehler abzustellen, können wir auch mal einen großen Verein ärgern."
SG Kyllburg/Badem/Gindorf - SG Bad Breisig (Samstag, 18 Uhr, Rasenplatz Kyllburg)
Ausgangslage: Kyllburg steckt nach zuletzt drei Pleiten in Serie wieder mit beiden Beinen im Abstiegssumpf.
Personal: Bei der Spielgemeinschaft drohen wichtige Spieler auszufallen. Jerome Kolling, Mike Schwandt (beide Knieprobleme) sowie Damian Machon (Fußprobleme) sind fraglich. Prognose: Für die Gastgeber zählen am Wochenende nur drei Zähler. "Wir müssen ab sofort punkten, mehr noch: Wir müssen siegen. In einem Heimspiel sowieso", kündigt Kyllburgs Trainer Dieter Krütten an.
SV Konz - Eisbachtal (Sonntag, 14.30 Uhr, Rasenplatz Konz)
Ausgangslage: Konz konnte am vergangenen Wochenende Boden im Abstiegskampf gutmachen. Das Team um Alexander Stieg schlug Malberg mit 2:1.
Personal: Ob Peter Maasem und Jan Wrobel am Wochenende spielen werden, ist ungewiss.
Prognose: Stieg hat Eisbachtal aus dem Hinspiel noch gut in Erinnerung: "Sie haben starke Einzelspieler und sind durch Standards gefährlich. Trotzdem ist für uns etwas möglich."
SG Mülheim-Kärlich - Eintracht Trier II (Sonntag, 14.30 Uhr, Rasenplatz Mülheim-Kärlich)
Ausgangslage: Trier hat durch vier Punkte in den vergangenen zwei Spielen klassenerhaltende Maßnahmen eingeleitet. Gleichwohl platziert sich die U23 weiterhin mit einem Spiel weniger als die Konkurrenz auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Personal:
Gianluca Bohr (Oberschenkelzerrung) wird der Eintracht fehlen. Hinter dem Einsatz von Carsten Cordier (Hüftprellung) steht ein Fragezeichen. Prognose: Auch wenn Mülheim-Kärlich auf dem Papier Favorit ist, sieht SVE-Trainer Daniel Lingfeld Chancen: "Wir werden weder Beton anrühren, noch Harakiri spielen."