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Kaderplanung bei Eintracht Trier: "Hämmer" bleibt, Mister X kommt

Kaderplanung bei Eintracht Trier: "Hämmer" bleibt, Mister X kommt

Dank der zuletzt guten Punkteausbeute treibt Eintracht Trier die Planungen für die nächste Saison in der Fußball-Regionalliga voran. Fix sind der Verbleib von Torwarttrainer Michael Weirich sowie die Verpflichtung eines neuen Spielers, um den jedoch noch ein Geheimnis gemacht wird.

Trier. Angesichts von fünf Punkten Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz arbeitet Eintracht Trier bereits mit hoher Schlagzahl am Gesicht des Kaders für die nächste Spielzeit. "Wir planen eingleisig für die Regionalliga", sagt der sportliche Leiter Heiner Semar. Mit dem Verbleib von Torwarttrainer Michael Weirich (Spitzname "Hämmer", hat einen neuen Einjahresvertrag unterschrieben) ist das Trainerteam komplett. Unter den Spielern haben bislang Holger Lemke, Robin Garnier (jeweils bis 2017), Torge Hollmann, Michael Dingels, Sebastian Schmitt, Christopher Spang und Bruno Gomis (jeweils bis 2016) Verträge über den Sommer hinaus. Semar hofft, dass demnächst Christoph Anton hinzukommt: "Die Tendenz geht dahin, dass er bleiben könnte."
Gespräche gab es laut Semar auch mit der Mutter des A-Jugendlichen Till Hermandung, auf den Trainer Peter Rubeck große Stücke hält, sowie Christoph Buchner, der bei einem Verbleib wohl finanzielle Abstriche machen müsste. In Kürze sollen laut Semar Unterredungen mit Matti Fiedler, Chris Keilmann und Dominik Thömmes folgen. Im Blick hat der SVE zudem weitere A-Jugendliche aus den eigenen Reihen. Zuletzt haben aus der U 19 Benedikt Masselter, Moritz Jost und Daniel Robertz in der zweiten Mannschaft mitgewirkt.
Noch Unklarheit herrscht um Toptalent Robin Koch. Der von mehreren Nachwuchsabteilungen von Bundesligisten umworbene Sohn von Ex-Profi Harry Koch hat seit längerer Zeit ein Angebot des SVE vorliegen, mit dem der Verein an die Schmerzgrenze gegangen ist. Ausgang: offen.
Verpflichtet hat der SVE laut Semar unterdessen bereits einen externen Spieler. Um Mister X wird jedoch noch ein Geheimnis gemacht. Semar: "Er möchte, dass wir den Namen noch nicht bekanntgeben, da er bei seinem jetzigen Verein hohe Sieg- und Einsatzprämien bekommt. Er hat Angst, dass er nicht mehr berücksichtigt würde, wenn sein Wechsel schon jetzt öffentlich gemacht würde." Daneben könnte laut Semar auch ein regionalligaerfahrener Allrounder mit Führungsqualitäten für zwei Jahre unterschreiben, sofern für dessen Freundin eine Bürokauffrau-Stelle in Trier gefunden wird. bl