Interpol sucht geflüchteten Franzosen - Nach Unfall mit zehn Verletzten in Luxemburg

Auto rammt Kleinbus auf Autobahn : Nach Unfall mit zehn Verletzten in Luxemburg - Interpol sucht geflüchteten Franzosen

Ein Mann, der Ende August auf der luxemburgischen Autobahn betrunken einen schweren Unfall verursacht hat, wird inzwischen europaweit gesucht. Er ist laut Polizei nie zur Vernehmung erschienen.

Interpol sucht einen 46-jährigen Franzosen. Die luxemburgische Staatsanwaltschaft hat ihn nach einem Unfall per internationalen Haftbefehl zur Fahndung ausschreiben lassen. Die luxemburgische Staatsanwaltschaft bestätigt auf Anfrage von volksfreund.de einen entsprechenden Artikel von wort.lu

Hintergrund des Haftbefehls ist ein schwerer Unfall Ende August 2019, der mit dem Verschwinden des Verursachers endet. Ein Kleinbus ist am 27. August gegen 23.30 Uhr auf der A1 in Richtung Deutschland unterwegs. Auf Höhe der Ausfahrt Senningerberg auf der A 1 in Luxemburg prallte ein Auto in das Heck des Busses. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus gegen die Leitplanken gedrückt. Dann kippte das Fahrzeug auf die Fahrerseite. Vier Passagiere werden schwer, der Rest der Menschen an Bord des Busses leicht verletzt. Das Auto des Unfallverursachers kam einige Meter vor dem Bus zum Stehen und fing unmittelbar danach Feuer.

Der Fahrer des Wagens flüchtet laut damaligen Meldungen der Polizei zu Fuß vom Unfallort, obwohl er verletzt ist. Die Beamten finden ihn in seiner Wohnung und stellen dort fest, dass er unter Alkoholeinfluss steht. Sie nehmen die Personalien auf und lassen ihn vom Rettungsdienst ins Krankenhaus bringen.

Allerdings verliert sich dort die Spur des mutmaßlichen Unfallverursachers. Laut dem wort.lu-Artikel ist der Mann aus dem Krankenhaus geflüchtet. Auf Nachfrage bei der Polizei in Luxemburg erklärt ein Sprecher, dass der Mann nicht geflüchtet sei. Die Polizei habe seine Identität festgestellt, dann sei er ins Krankenhaus gekommen. Er sei aber nicht festgenommen worden und nie in Polizeigewahrsam gewesen. Laut dem Polizeisprecher ist der 46-Jährige jedoch nicht zu seiner geplanten Vernehmung erschienen.

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