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Wirtschaft
Zu viele Bitburger gehen samstags fremd

FOTO: Eltges, Stefanie / TV
Hand aufs Herz: Fahren Sie, wenn Sie samstags gemütlich bummeln wollen, nach Trier oder schlendern Sie durch die Bitburger Fußgängerzone? Von Nathalie Hartl
Nathalie Hartl

Viele zieht es, wenn die Zeit am Wochenende da ist, zum Shopping in die Großstadt. Das liegt nicht nur daran, dass der Großteil der Geschäfte dort bis 18 Uhr geöffnet hat. Auch die Auswahl ist riesig und ein Stadtrundgang zwischen Porta und Dom mit anschließender Einkehr ein willkommener Tapetenwechsel. Die lokalen Händler haben mit diesem Umstand zu kämpfen, denn für die meisten lohnt es sich kaum, den ganzen Nachmittag hinter der Ladentheke zu stehen, wenn die Kunden ausbleiben.Selbst wenn es einheitliche Öffnungszeiten bis in den Abend hinein gäbe, wäre es unwahrscheinlich, dass die Menschen am Wochenende massenweise nach Bitburg strömen würden. Die Konkurrenz an der Mosel ist stark und zu viele Bitburger gehen zum Samstagsshopping fremd.

n.hartl@volksfreund.de