IHRE MEINUNG

Zum Bericht "Zwangs-WG mit Fremden" und Kommentar "In der Not" (TV vom 14. Oktober):

Bei einem Besuch meiner betagten Mutter hatte ich die Gelegenheit, im Trierischen Volksfreund über die vielfältigen, dankenswerten Bemühungen der Stadtverwaltung Trier zur Bewältigung des Flüchtlingsstromes nachzulesen. Ich finde es in dieser schwierigen Zeit legitim, auch unkonventionelle Wege zu gehen. Leider musste ich jedoch lesen, dass selbst Flüchtlinge nicht bereit sind, Landsleuten ein Zimmer ihrer Wohnung abzugeben. Diese sollen lieber in Massenunterkünften oder Zeltstädten leben, weil der Islam mit dem Zusammenleben von Fremden Probleme hat. "Halloooo", würden meine Kinder sagen, "was ist das denn?" Dass der Vermieter seine Wohnung schützen will, kann ich durchaus verstehen. Wer sich diese jedoch von der Allgemeinheit bezahlen lässt, muss auch der Allgemeinheit in Ex tremsituationen etwas zurückgeben. Bestürzt bin ich über die Meinung des TV-Kommentators, die die Bemühungen der Verwaltung untergräbt, statt sie zu würdigen. Renate Quermann, Eltville am Rhein