Nichts zu tun?

Zum Artikel "Rauchentwöhnung im Dienst" (TV vom 29. August):

Die Nachricht, wonach die ADD ihren Mitarbeitern das Qualmen abgewöhnen will, finde ich hervorragend. Es sollte jedoch nicht "wollen", sondern "müssen" heißen. So weit, so gut. Es kann aber nicht hingenommen werden, dass der Drogenentzug bei Mitarbeitern im öffentlichen Dienst zu Lasten der Allgemeinheit geht. Wie berichtet, soll dieser Entzug in zehn Sitzungen von je eineinhalb Stunden während der Arbeitszeit erfolgen. Haben die sonst nichts zu tun? Es scheint, als gäbe es in dieser so genannten "Durchreichebehörde" zu viele freie Zeiten. Wenn schon im öffentlichen Dienst hinreichende "Besonderheiten" gegenüber den in der Privatwirtschaft arbeitenden Menschen bestehen (Altersversorgung, Krankenschutz, Beihilfen, Kündigungsschutz), dann sollten nicht weitere zu Lasten der Steuerzahler hinzukommen.Helmut Kreuder, Konz RAUCHVERBOT