Mein GARTEN

Die Temperaturen sind derzeit hoch. Sommerblumenfreunde freut\'s: Die Geranien sind immer noch prächtig.

Zum unkomplizierten Überwintern - Thema der Gartenkolumne vor zwei Wochen - erreichte mich nun der Tüten-Tipp. Dazu putzt man den "Scheranienstock" aus. Faule Blattteile oder Blüten könnten eine ganze Pflanze im Winterquartier faulen lassen. Dann stülpt man eine Plastiktüte mit Henkel, beispielsweise einen 20-Liter-Müllbeutel, über die Geranie, zieht sie kopfüber aus dem Topf und hängt die "Tuut" an einen Haken im Keller. Das Grün der Pflanze ist also unten, der Wurzelballen oben. Im nächsten Frühjahr topft man die Geranie richtig herum ein und schneidet sie zurück. Von der Eifeler Überwinterungsmethode muss ich gleich meiner Tante erzählen. Sie hatte über die Sommermonate einen überwinterungswürdigen Geranienstock auf dem Grab meiner Großeltern gepflanzt. Mit dem Auspflanzen wollte sie warten, bis ich mit der Allerheiligenschale komme. Die ist mit Pflanzen gefüllt, die auch bei niedrigeren Temperaturen noch gut aussehen. Grundlage einer Pflanzschale ist eine Drainageschicht. Sie verhindert, dass sich Nässe staut und die Wurzeln faulen. Im Handel werden Dränagekissen angeboten. Ich nehme ein Kartoffel- oder Zwiebelnetz, fülle Blähton-Kugeln ein, binde oben zu und lege den Drainagesack über das Abzugsloch in der Schale. Die eingesetzten Pflanzen sind das Gegenteil schreiend bunter Geranien. Auf Allerheiligen sollten die Farben der Stimmung des stillen Gedenkens entsprechend gedämpfter sein. Sie haben eine Frage an unsere Gartenexpertin Kathrin Hofmeister? Schreiben Sie an garten@volksfreund.de. Die spannendsten Fragen werden im Volksfreund beantwortet. Mehr dazu unter volksfreund.de/garten Mehr TV-Kolumnen: volksfreund.de/kolumne