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Autofahrer fährt mit auf dem Kopf stehendem Nummernschild und hält sich für Reichsbürger

Autofahrer fährt mit auf dem Kopf stehendem Nummernschild und hält sich für Reichsbürger

Ein umgedrehtes Nummernschild und keine Ausweispapiere: Polizisten aus Gau-Bickelheim (Landkreis Alzey-Worms) hatten es am Dienstag mit zwei besonders penetranten Autofahrern zu tun. Einer wollte seine Papiere nicht zeigen, weil er sich für einen Reichsbürger hielt.

Auf der Autobahn 63 bei Göllheim (Donnersbergkreis) haben die Beamten ein Auto mit einem auf dem Kopf angebrachten Nummernschild entdeckt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als sie den Fahrer anhielten, weigerte sich der 54-Jährige zunächst, seinen Ausweis und die Fahrzeugpapiere zu zeigen.
Seine Begründung: Die Bundesrepublik sei nicht existent und er verstehe sich als Reichsbürger. Nach einer Diskussion rückte er die Papiere heraus und drehte das Schild um.

Bei einer Verkehrskontrolle auf der A 61 bei Bad Kreuznach gerieten die Beamten an einen 39-Jährigen, der sich ebenfalls weigerte, seine Dokumente vorzuzeigen. Er erklärte, dass er bezweifele, es tatsächlich mit Polizisten zu tun zu haben. Über das Kennzeichen des Firmenfahrzeuges ermittelten die Beamten den Arbeitgeber, der die Personalien nannte - er habe dies nicht zum ersten Mal tun müssen.

Beide Autofahrer bekamen eine Anzeige wegen Personalienverweigerung.