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Lehrerstreik: Unterricht fällt teilweise aus

Trier. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat für Montag, 4. März, landesweit Lehrer zum Streik aufgerufen. Die GEW will so höhere Gehälter für angestellte und verbeamtete Lehrer durchsetzen.

Erstmals sind auch Beamte zum Streik aufgefordert (der TV berichtete). "Die Empörung der Beamten an rheinland-pfälzischen Schulen über die Abkopplung ihrer Gehälter von der allgemeinen Lohnentwicklung der Tarifbeschäftigten ist so groß, dass trotz Ankündigung disziplinarischer Maßnahmen seitens der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Hunderte Beamte landesweit streiken werden", schreibt Theresia Görgen, Vorsitzende des GEW-Bezirks Trier. Die GEW rechnet damit, dass sich in der Region Trier rund 200 Lehrer am Streik beteiligen, 25 Prozent davon Beamte.
Mit Unterrichtsausfällen muss gerechnet werden: an der Förderschule St. Martin, Bitburg, fällt der Unterricht wohl komplett aus, eine Betreuung ist gewährleistet. Größere Aufälle gibt es in den Förderschulen St. Martinus in Reinsfeld, Levana in Schweich, Jakob Mutz in Kusel und Trevererschule in Trier sowie an den Grundschulen St. Peter in Trier-Ehrang, St. Johann in Konz und an der Kurfürst-Balduin-Realschule plus, Trier. woc