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Attentat in Münster
Landesregierung fordert Entschädigung für Angehörige

Exklusiv | Düsseldorf. Die NRW-Landesregierung fordert eine finanzielle Entschädigung für die Angehörigen und die Opfer der Amokfahrt, bei der am vergangenen Wochenende in Münster zwei Menschen getötet und über 20 schwer verletzt worden sind.

"Nach dem Opferentschädigungsgesetz erhalten Betroffene Leistungen, wenn sie Opfer einer Gewalttat geworden sind", sagte Landessozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) unserer Redaktion.

Ein solcher Anspruch sei auch bei den Betroffenen des Anschlags auf dem Berliner Breitscheidplatz vom Dezember 2016 anerkannt worden. "Gleiches muss nun auch für die Betroffenen der Geschehnisse in Münster gelten", sagte Laumann.

Am Samstagnachmittag war ein 48-Jähriger mit einem Campingbus in eine Menschenmenge vor dem beliebten Traditionslokal "Großer Kiepenkerl" in Münster gerast. Dabei wurden zwei Menschen getötet und mehr als 20 zum Teil schwer verletzt. Der Täter erschoss sich selbst kurz nach der Tat.

Das Motiv des Täter ist noch nicht ganz klar. Hier haben wir zusammengefasst, was bislang über den Mann bekannt ist.

(tor)