Appell trägt Früchte

BITBURG/KÖRPERICH. (cus) Nach einer spektakulären Wende ist Norbert Schneider, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Neuerburg, erneut zum Vorsteher des Zweckverbands Gaytal-Park gewählt worden. Die konstituierende Sitzung der Zweckverbandsversammlung Gaytal-Park begann mit der einstimmigen Wahl Roger Graefs (CDU) zum Vorsteher. Der Landrat war zuvor stellvertretender Vorsteher. Erste Überraschung: Nach seiner Wahl fragte Graef Bürgermeister Norbert Schneider (parteilos), ob er sich zur Stellvertreter-Wahl stellen möchte. Schneider, der im Sommer 2003 nach Differenzen mit der CDU über die Zukunft des Parks vom Vorsitz zurückgetreten war, erklärte sich spontan bereit, Verantwortung zu übernehmen. Zweite Überraschung: Plötzlich präsentierte Graef als Gegenkandidaten Michael Horper, Kreisbauernverbands-Vorsitzender und CDU-Kreistagsmitglied. Als Mitglied der Entwicklungsgruppe "Regionen aktiv" sei er bestens geeignet für diese Aufgabe. Daraufhin zog Schneider seine Kandidatur zurück. "Wir hätten es gerne gesehen, wenn jemand aus der VG Neuerburg den stellvertretenden Vorsitz übernommen hätte", sagte Monika Kauth (SPD). Ihr Parteikollege Hubert Heck beschwerte sich über die "linke Tour" der CDU. Lothar Hermes (68, FDP) bezeichnete die Konstellation als "moralisch und politisch nicht empfehlenswert". Dritte Überraschung: Nach einer 20-minütigen Unterbrechung erklärte Graef, er wolle das Amt doch nicht annehmen. Ohnehin habe er sich nur zur Wahl gestellt, weil gesetzlich nur Landrat oder Bürgermeister in Frage kämen. Um einen "möglichst breiten Konsens herzustellen und Irritationen auszuschließen", schlage er Schneider als Vorsteher vor. Die Mitglieder wählten Schneider ebenso einstimmig wie seinen Vertreter Michael Horper.

Die konstituierende Sitzung der Zweckverbandsversammlung Gaytal-Park begann mit der einstimmigen Wahl Roger Graefs (CDU) zum Vorsteher. Der Landrat war zuvor stellvertretender Vorsteher. Erste Überraschung: Nach seiner Wahl fragte Graef Bürgermeister Norbert Schneider (parteilos), ob er sich zur Stellvertreter-Wahl stellen möchte. Schneider, der im Sommer 2003 nach Differenzen mit der CDU über die Zukunft des Parks vom Vorsitz zurückgetreten war, erklärte sich spontan bereit, Verantwortung zu übernehmen. Zweite Überraschung: Plötzlich präsentierte Graef als Gegenkandidaten Michael Horper, Kreisbauernverbands-Vorsitzender und CDU-Kreistagsmitglied. Als Mitglied der Entwicklungsgruppe "Regionen aktiv" sei er bestens geeignet für diese Aufgabe. Daraufhin zog Schneider seine Kandidatur zurück. "Wir hätten es gerne gesehen, wenn jemand aus der VG Neuerburg den stellvertretenden Vorsitz übernommen hätte", sagte Monika Kauth (SPD). Ihr Parteikollege Hubert Heck beschwerte sich über die "linke Tour" der CDU. Lothar Hermes (68, FDP) bezeichnete die Konstellation als "moralisch und politisch nicht empfehlenswert". Dritte Überraschung: Nach einer 20-minütigen Unterbrechung erklärte Graef, er wolle das Amt doch nicht annehmen. Ohnehin habe er sich nur zur Wahl gestellt, weil gesetzlich nur Landrat oder Bürgermeister in Frage kämen. Um einen "möglichst breiten Konsens herzustellen und Irritationen auszuschließen", schlage er Schneider als Vorsteher vor. Die Mitglieder wählten Schneider ebenso einstimmig wie seinen Vertreter Michael Horper.