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Haus nach Gebäudebrand in Bollendorf unbewohnbar - Bewohnerin schwer verletzt

Haus nach Gebäudebrand in Bollendorf unbewohnbar - Bewohnerin schwer verletzt

Großalarm am Mittwochnachmittag in Bollendorf (Eifelkreis Bitburg-Prüm). Dort brannte es in einem Einfamilienhaus.

Foto: Florian Blaes

Bollendorf am Mittwoch gegen 14.30 Uhr in der Altstraße: Flammen schlagen aus den Fenstern im Obergeschoss und im Dach eines Einfamilienhauses.

Die einzige Bewohnerin des Hauses, wird beim Versuch das Feuer noch zu löschen, verletzt. Sie wird vor Ort notärztlich versorgt und kommt mit schweren Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus.
Unterdessen haben die Löscharbeiten am Haus begonnen. Unter schwerem Atemschutz dringen mehrere Einsatzkräfte mit Löschwasser ins Innere des Hauses vor. In Sekundenschnelle breiteten sich die Flammen vom Obergeschoss über den Dachstuhl aus. Schließlich schlagen Flammen aus dem Dach.

Nach und nach werden immer mehr Einheiten der Feuerwehr alarmiert, auch aus dem benachbartem Luxemburg. Eine Drehleiter aus dem luxemburgischen Echternach kommt ebenfalls zum Einsatz. Zu retten ist nicht mehr viel. Das Feuer hat alles zerstört, selbst das Erdgeschoss wird durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle ist, wird nach und nach über die Drehleiter das Dach aufgerissen, um mögliche Glutnester in den Zwischenwänden abzulöschen.

Eine Brandwache wird eingerichtet. Während der Löscharbeiten kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Laut Polizei ist das Gebäude zum jetzigen Zeitpunkt unbewohnbar. Sachschaden und Brandursache stehen noch nicht fest. Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen.

Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettungskräften Feuerwehren aus Bollendorf, Irrel, Nußbaum, Ferschweiler, Kruchten und Ernzen sowie luxemburgische Wehren aus Bärdorf, Consdorf und Echternach sowie das DRK Echternacherbrück, der Notarzt aus Bitburg und die Polizei.