Prümer Busunternehmen: Betrieb soll stabilisiert werden

Wirtschaft : Insolvenz: Verwalter von Prümer Busunternehmen Tücks trifft die Beschäftigten

Versammlung in Prüm in schwieriger Lage: Der vorläufige Insolvenzverwalter Rolf Weidmann hat sich am Dienstag mit den Beschäftigten der Axel Tücks GmbH getroffen.

Die Firma war zusammen mit ihrer Dachgesellschaft, der britischen Metropolitan European Transports (MET, Essen), in die drohende Zahlungsunfähigkeit geraten (der TV berichtete). Thomas Schulz, Sprecher des Insolvenzverwalters, bestätigt gegenüber dem TV, dass Weidmann den Betrieb stabilisieren und weiterführen wolle.

In der Versammlung ging es zunächst aber auch um das Insolvenzgeld, das die Mitarbeiter in den nächsten drei Monaten erhalten sollen. Es wird von der Bundesagentur für Arbeit ausgezahlt – allerdings erst nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, für die noch kein Termin feststeht. Der vorläufige Verwalter finanziert dieses Geld zunächst bei einer Bank vor, die dann zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung die Summe von der Bundesagentur erhält.

Die Firma Tücks mit ihren aktuell 130 Beschäftigten und 170 Bussen war 2011 von den Briten gekauft worden. Das Eifeler Unternehmen stammt aus Habscheid, siedelte später nach Prüm über und übernahm dann den 1935 gegründeten Busbetrieb der Brüder Molitor aus Büdesheim. Die Tücks-Busse fahren im Rheinland, in der Eifel und im Moselraum.

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