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Nitteler präsentieren ihre musikalische Seite

Nitteler präsentieren ihre musikalische Seite

"Nittel musiziert" war einmal mehr ein wunderschöner Höhepunkt im Nitteler Musikleben. An die 100 Zuhörer füllten den Saal im Bürgerhaus und beklatschten das Dargebotene.

 Bei Nittel musiziert haben mehrere Vereine und etliche Privatleute ihr musikalisches Können gezeigt. Familie Orzechowski und ihre Freunde sind in lettischen Trachten aufgetreten. Fotos (2): Geschichts- und Kulturfreunde Nittel
Bei Nittel musiziert haben mehrere Vereine und etliche Privatleute ihr musikalisches Können gezeigt. Familie Orzechowski und ihre Freunde sind in lettischen Trachten aufgetreten. Fotos (2): Geschichts- und Kulturfreunde Nittel Foto: (h_ko )

Nittel. Nach der Eröffnung durch Hans-Josef Wietor, zweiter Vorsitzender der Geschichts- und Kulturfreunde Nittel, übernahm Thomas Rath die Moderation. Er ist Kulturjournalist und privater Musiklehrer. Den Musikreigen eröffnete das Ausbildungsorchester des Musikvereins Moselland. Acht Jungen und Mädchen - vier Klarinetten und vier Blechbläser.
Zusammen mit Petra Greif spielten dann die jungen Geschwister Sophia (Gitarre) und Helena (Klarinette) Arns mehrere Stücke. Teresa Befort zeigte ihr Können am Klavier. Das Publikum applaudierte begeistert.
Es folgten drei Klavierstücke von Liam Hustadt spielte. Ein Höhepunkt des Abends war Familie Orzechowski, die lettische Folklore auf die Bühne zauberte. Vier eigene Kinder standen mit ihren Eltern sowie weiteren Kindern und Erwachsenen aus dem lettischen Freundeskreis auf der Bühne in Trachten und sangen, tanzten und musizierten. Langanhaltender Applaus belohnte diesen optisch und akustisch großartigen Auftritt. Kirchenchor-Dirigent Peter Neisius hatte "Gut wieder hier zu sein" von Hannes Wader, "Hallelujah" von Leonard Cohen und andere weltliche Stücke einstudiert.
Thomas Rath am Klavier, Petra Greif und Sophia Arns mit Gitarre unterstützten den Chor. Simon Schumacher spielte zur Überraschung des Publikums drei eigene Kompositionen, die genauso begeistert aufgenommen wurden wie die Menuette von Johann Krieger und Christian Gottlob Neefe, die Noa Hustadt zum Besten gab. Vier Hörner und eine Trompete ertönten vom "Blechbläser Ensemble" des Musikvereins Moselland. Von einfühlsam bis rockig reicht das Repertoire, das das Publikum mit großem Beifall honorierte. Christl Bingas hatte das Berliner Schwanklied "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten" aus der alten Heimat mitgebracht. Mit ihrer Mimik und Gestik begeisterte sie das Publikum, das den Refrain kräftig mitsang. Am Klavier begleitete sie Thomas Rath. Das Abschlussfeuerwerk schoss Marvin Beck per Schlagzeug ab und erntete tosenden Beifall.
Hans-Josef Wietor verabschiedete die beteiligten Musiker. Es gab je ein Röschen als Dank für das Engagement aller. Nittel musiziert hat sich etabliert und wird bestimmt wiederholt. Die Spendentrompete mit 176 Euro wird zugunsten der Jugendarbeit des Musikvereins Moselland Nittel genutzt. red