TuS Wadenkrampf zum Jubiläum im Showfieber

TuS Wadenkrampf zum Jubiläum im Showfieber

Seit 29 Jahren ist es Brauch, das Pfarrfest in Tawern mit einem Bühnenstück zu eröffnen. Diesmal drehte sich alles um den Turn- und Sportverein Wadenkrampf Tawern und dessen Stiftungsfest zum 75-jährigen Bestehen.

Tawern. Eigentlich soll das Stiftungsfest wie immer ablaufen: Kommersabend, Reden, Musikverein, Gesangverein, Gulaschsuppe, Würstchen mit Kartoffelsalat. Die TuS-Männertruppe ist sich einig, aber der Pastoralreferent macht den Vorschlag, Tanzeinlagen einzubauen. Dies wird den Frauen der männlichen Protagonisten zugetragen, die sofort eine Gegenoffensive starten. Das ist der Inhalt des Theaterstückes, das die Laienschauspieler beim Pfarrfest in Tawern auf die Bühne gebracht haben.
Der besondere Charme der Aufführung: Die Gruppe hat ortsinterne Anspielungen in den Text eingebaut. So mussten der Tawerner Musikverein ("Die vom Musikverein sind zufrieden, wenn sie wenig zu essen, aber viel zu trinken kriegen") oder der Ortsteil Fellerich mit seinem Weinbau ("Ab geht er hinten und auch vorn, der Fellericher Gotteszorn") herhalten. Sehr zum Amüsement des Publikums. Das Tawerner Pfarrfest endete mit einem festlichen Gottesdienst in der Turnhalle, der vom Kirchenchor Cäcilia und der Sängervereinigung Tawern mitgestaltet wurde. Der Musikverein Lyra spielte zum Frühschoppenkonzert auf.
Vor allem für Kinder gab es am Nachmittag viele Angebote. Den Abschluss bildeten die Auftritte der Tawerner Jugend, der Kinder des Kindergartens, der Westerntanzgruppe und der neuen Kinderchorwerkstatt "Ga.Ly.Le.O" mit Martin Folz. nero
Die Figuren und ihre Darsteller: Franz Scheckenbauer, Präsident des TuS Wadenkrampf (Hans Klassen), Uwe Scheckenbauer (Thomas Koltes), Gitti Scheckenbauer (Anja Lohmer), Gerd Struller (Achim Komes), Mechthild Struller (Margret Bock), Otto Rohackel (Peter Rohles), Wilma Rohackel (Helga Jägen), Mäusi Rohackel (Petra Mersdorf), Kuni Keusch (Marlies Fisch und Kalle Rummenigge), Pastoralreferent (Oliver Faber). Regie und Souffleusen: Roswitha Koltes, Mathilde Braun, Hiltrud Greiff. nero

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