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Viele Briefwahlanträge im Kreis Trier-Saabrurg bei Bundestagswahl 21 und Landratswahl

Wahlen : Sehr viele Briefwahlanträge im Kreis Trier-Saarburg

Fast die Hälfte der Wahlberechtigten im Kreis Trier-Saarburg hat für die Bundestagswahl Briefwahlunterlagen beantragt. Bei der ebenfalls am Sonntag, 26. September, anstehenden Landratswahl sind es etwas weniger Menschen.

Aktuell, Stand Mittwochabend, haben im Kreis Trier-Saarburg 57 717 von 114 615 Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl beantragt. Das entspricht einem Anteil von 50,4 Prozent. Für die Landratswahl haben 57 848 von 122 050 Wahlberechtigten einen Briefwahlantrag gestellt (47,4 Prozent). Der Unterschied bei der Zahl der Wahlberechtigten ist darin zu begründen, dass bei Kommunalwahlen im Gegensatz zu Bundestagswahlen auch Menschen ihre Stimme abgeben dürfen, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, aber die in einem anderen EU-Land.

Der Briefwähleranteil liegt damit bei der Landratswahl gleich hoch und bei der Bundestagswahl sogar noch höher als bei der Landtagswahl im März. Da hatten am Donnerstag vor der Wahl 52 300 Menschen im Kreis Briefwahlunterlagen beantragt (rund 47 Prozent der Wahlberechtigten).

In der Stadt Trier wurden bis Mittwoch laut Pressesprecher Michael Schmitz 35 877 Wahlscheine ausgestellt. Vier Tage vor der Landtagswahl im März waren es 30 734, bei der Bundestagswahl 2017 waren es vier Tage vor der Wahl nur 22 576. 

Der hohe Briefwähleranteil könnte darauf hindeuten, dass die Wahlbeteiligung insgesamt höher werden könnte als bei der Landtagswahl. Im März lag die Beteiligung in der Stadt  bei 65,8 Prozent und im Landkreis 68,9 Prozent.

Allerdings ist die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen auch traditionell größer als bei denen für den Landtag. 2017 haben beispielsweise 78,6 Prozent der Wahlberechtigten im Wahlkreis Trier/Trier-Saarburg ihre Stimmen abgegeben.