Von Saarburg nach Berlin: Rudersportler auf Erfolgskurs

Von Saarburg nach Berlin: Rudersportler auf Erfolgskurs

Schüler haben das Bundesfinale im Rudern erreicht. Trainiert haben sie dafür mit einem Boot, das eigentlich nicht für Rennen taugt.

Saarburg (red) Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der Schulruderer hat sich der Achter des Gymnasiums Saarburg direkt für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.
Mit starken Ruderzügen setzte sich das Boot um Schlagmann Erik Baldus vom Start an von der Konkurrenz aus Worms ab. Die Saarburger Mannschaft kontrollierte das Rennen und fuhr nach nur knapp drei Minuten als erste über die Ziellinie.
Auch über den zweiten Platz des Mädchen-Doppelvierers freute sich Trainer Michel Haag. Der Leiter des Schulruderzentrums, Christian Sirsch, ist von der Leistung ebenfalls angetan: "Hervorzuheben ist dabei natürlich der erste Platz des Achters, zumal das in den letzten 15 Jahren kein Schülerachter aus dem Kreis Trier-Saarburg geschafft hat, und wir in einem 30 Jahre alten Holzboot trainiert haben." Das Boot dürfe aufgrund seines Alters noch nicht einmal transportiert werden. Zudem sei es so schwer, dass es nicht mehr renntauglich sei.
Erst vor drei Jahren wurde die Kooperation zwischen Schule und dem Ruderclub Saarburg ins Leben gerufen. Doch schon fünf Landesmeistertitel der Schulruderer konnten ans Gymnasium nach Saarburg geholt werden. Mit dem Gewinn der Goldmedaille ist die stete Entwicklung dieser Partnerschaft gekrönt worden.
Bis zum Finale im Herbst werden die jungen Ruderer jedoch noch viele Kilometer auf der Saar absolvieren müssen, um sich der Konkurrenz aus den anderen Bundesländern in Berlin stellen zu können.
Die Gewinnerteams
Zum Achter, der den ersten Platz erreicht hat, und sich zudem für das Bundesfinale qualifizieren konnte, gehören: Erik Baldus, Joshua Breuer, Jonas Kovacs, Lukas Burg, Samuel Decker, Elias Bidinger, Luis Steuer, Nikolas Castronovo sowie Tim Reutter.
Der Mädchen-Doppelvierer, der den zweiten Platz erreichen konnte, besteht aus: Johanna Goll, Martha Goll, Anna-Maria Gabriel, Annalena Welsch und Lea Bauschert.

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