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Das Warten dauert an

BRUCH. Für das Teilstück zwischen Binsfeld und Arenrath soll noch in diesem Jahr das Baurecht geschaffen werden. Die schrittweise Umsetzung des Projekts erfolgt ab 2007. Die Gemeinde Bruch wünscht sich jedoch eine schnellere Realisierung des Radwegs zwischen Binsfeld und Dreis. ARRAY(0xc6b0088)

"Es gibt in Bruch eine hohe Erwartungshaltung an die Umsetzung des Radwegs zwischen Binsfeld und Dreis. Für uns ist der Anschluss an das Radwegenetz ein Stück Lebensqualität", erklärt Fritz Kohl, Bürgermeister von Bruch. Der Landesbetrieb Straßen und Verkehr (LSV) Trier ist dabei, den Radweg in vier Teilabschnitten umzusetzen. Für das erste Stück zwischen Binsfeld und Arenrath sollen noch in diesem Jahr die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Für das Teilstück Arenrath - mit Anbindung Niersbach (K42) - laufen zurzeit die landespflegerischen Untersuchungen, erste Abstimmungen mit der Forstverwaltung und den Gemeinden fanden bereits statt. Für den Verlauf des Teilstücks zwischen K42 und Bruch ist ein Abschnitt durch private Waldparzellen angestrebt. Verhandlungen zwischen den Gemeinden und den Waldbesitzern laufen. Den Bruchern dauert das alles zu lange. "Die Planungen laufen seit fünf Jahren, wir werden langsam ungeduldig", sagt Fritz Kohl. "Die Dinge müssen sauber in einzelnen Abschnitten vorangetrieben werden, die Pläne müssen umsetzbar und auch bezahlbar sein", besänftigt Lambert Norta von der LSV. "Es gibt Pläne, wie der Weg laufen soll, und wir klären das ab, ob es so funktioniert. Ab 2007 erfolgt dann die schrittweise Umsetzung."