Mit einem Draht zur Jugend

Ulrich Müller, evangelischer Pfarrer der Kirchengemeinden Irmenach, Lötzbeuren und Raversbeuren, ist von Superintendent Horst Hörpel (Ohlweiler) in einem Gottesdienst als Schulpfarrer am Gymnasium in Traben-Trarbach eingeführt worden.

Traben-Trabach. (red) "Engagiert für die Gemeinde, aber auch ein guter Draht zur Jugend, das kennzeichnet die Arbeit von Ulrich Müller als Pfarrer", betonte Superintendent Horst Hörpel bei der Einführung, an der auch viele Schüler, Lehrer und Gemeindemitglieder aus den Hunsrückdörfern und Pfarrer aus dem Kirchenkreis teilnahmen. Pfarrer und Religionslehrer zu sein, bedeute auch, ein Türöffner zu sein. Für Menschen, die Hilfe brauchen oder etwas für ihr Leben entdecken wollen. "Hier die Türen dann aufzumachen, das wird eine Aufgabe von Ulrich Müller sein", so der Superintendent.

Ein Bild, das der neue Schulpfarrer gerne aufgriff: "Unterricht soll wie eine einladende Tür sein, vom Miteinander geprägt und nicht von der Verschlossenheit", sagte Müller in seiner Predigt. Für Klaus-Peter Mumbauer, den stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums, hat sich dies schon bewährt: "Pfarrer Müller hat in den vergangenen Wochen schon schnell die Sympathien vieler Schüler erworben."

Ulrich Müller, 1961 in Lahnstein geboren und in Essen aufgewachsen, studierte in Wuppertal, München und Tübingen Theologie. Seit 17 Jahren ist er Pfarrer der drei Kirchengemeinden Irmenach, Lötzbeu-ren und Raversbeuren. Von 1999 bis 2006 war er Jugendpfarrer des Kirchenkreises Simmern-Trarbach.

Vor drei Jahren hat er aushilfsweise in Traben-Trarbach Religionsunterricht erteilt, anschließend war er mit einigen Stunden an der Integrierten Gesamtschule in Kastellaun beschäftigt und wechselte zum zweiten Halbjahr wieder zurück ans Gymnasium Traben-Trarbach. Seither hat er die Schulpfarrstelle mit einem Dienstumfang von 50 Prozent übernommen, mit der anderen Hälfte ist er in seinen drei Kirchengemeinden tätig.